Marie (adel-verpflichtet) "Unser Himmel ist derselbe"
 
 

Über

"Ein Engel ist jemand, den Gott dir ins Leben schickt, unerwartet und unverdient, damit er dir, wenn es ganz dunkel ist, ein paar Sterne anzündet."

 Mein Name ist Marie...ich bin Ärztin mit dem Schwerpunkt Gynäkologie. Ich habe einige Jahre in  Unterfranken in einem größeren Klinikum als Gynäkologin gearbeitet.

Durch meine im Dezember 2016 diagnostierte Krebserkrankung, bin ich dabei mein "Leben" zu überdenken. Vieles zu ändern und neue Wege zu gehen. Auch durch einen familiären Schicksalsschlag im Februar 2017, ist mir ein weiteres mal bewusst geworden, wie kurz doch "unser" Leben eigentlich ist und das eben nicht jeder neue Tag selbstverständlich ist. Wir wissen alle nicht was morgen ist, ob es manchmal überhaupt ein Morgen gibt. Das Leben genießen und begreifen. Es gibt eben nur dieses eine Leben.


"Schreiben" befreit und hilft mir einige Gedanken aufzugreifen. Erinnerungen aufzuarbeiten, aber auch die aktuellen Geschehnisse "around Marie" zu bewältigen.

Ja, die "Gedanken sind eben frei" und manchmal unergründlich. In meinem Kopf ist manchmal extrem viel los. ;-)

"Der Kampf mit sich selbst, ist immer noch der Schwerste!!" 

 

Update (07.10.2017):

Vieles ist in den letzten 10 Monaten geschehen, seit ich diesen "meinen" Blog ins Leben gerufen habe. Anfangs wusste ich nicht, ob er lange Bestand haben wird oder ob ich überhaupt einen wirklichen Bezug dazu bekommen werde.

Mittlerweile ist er mir sehr wichtig geworden, ein kleiner Rückzugsort für meine Gedanken, Gefühle und Erlebnisse.

Bis heute kämpfe ich gegen den Krebs. Leider gab es im Laufe der Monate immer wieder gravierende Rückschläge. Ab Mitte Oktober werde ich nochmals eine erneute Therapie angehen und hoffe, dass ich nun auf dem richtigen Weg bin.

 

Update (27.12.2019):

Im großen und ganzen liegt vieles nun hinter mir. In erster Linie bin ich froh, mittlerweile nun an dieser Stelle zu stehen, sagen zu können, es geht mir relativ gut. Natürlich bin ich schon lange nicht mehr der Mensch, der ich vor 3-4 Jahren noch war. Der Krebs und alles was darauf folgte, haben mich verändert, haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin.

Ich bin nicht mehr so robust, wie ich es einst war, im Gegenteil, ich bin oft kraftlos, müde und schnell erschöpft. Mein Durchhaltevermögen ist durchaus auf ein Minimun geschrumpft, ein Zustand, den ich mir oft selbst nicht eingestehe und sehr oft über meine eigenen Grenzen schreite. 

Im neuen Jahr wird es sich zeigen, wie es weitergehen wird. Ich hoffe immer noch, dass ich am Ende einer langen Leidensgeschichte angekommen bin und mein Leben, mit allen Facetten, wieder leben kann und darf. Aber leider sitzt mir noch das kleine Teufelchen im Nacken, dass immer mal wieder mit dem Zeigefinger droht und mich ahnen lässt....."Nein Marie, ganz am Ende sind wir noch nicht angekommen!"

Wir werden sehen, was die nächsten Wochen für mich bereit halten werden. Dennoch gibt es auch schöne Momente und Menschen, die an meiner Seite sind, die mir gut tun und die das Licht, in meinem dunklen Tunnel, wieder anzünden. Danke!

Alter: 46
 

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