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Dies und das

Reflektion....To be or not to be

„Sometimes things have to go very wrong, before they can be right.“

Übersichtshalber antworte ich jetzt mal in einem neuen Beitrag. Ich versuche auch ein paar Absätze einzuhalten ;-)) Zu meiner Verteidigung, ich schreibe immer oder meistens im „Word“ vor und kopiere es mir dann in den Blog. Leider setzt dieser meine Absätze nie um und klumpt das dann immer in einen einzigen Textfluss zusammen. Ich gehe dann nochmal grob durch und versuche einige Absätze zu retten, naja, dass gelingt dann mehr oder weniger. Aber Ihr schafft es ja trotzdem bis zum Ende zu lesen. Ich bin stolz auf Euch ;-))

Zum Schicksal, also, ich glaube nicht, dass sich das „Schicksal“ bei mir mehr verabredet hat, wie bei anderen. Das scheint wohl nur so. Man darf nicht vergessen, dass was ich hier schreibe, sind einzelne Zeitspannen, die teilweise sehr lange auseinander liegen. Es sind bestimmte Punkte in meinem Leben, die „besonders“ waren und die ich durch mein Schreiben einfach nochmal hervorhole.

Z. B. das was mir vor 10 Jahren passiert ist, war schlimm, hatte nachhaltige Folgen, aber es ist vorbei. Damit kommt man klar, auch wenn man da schon noch oft dran denkt. Das Leben geht eben weiter und es kommt eben auch immer darauf an, wie man selbst damit umgeht oder umgehen möchte und ob man solchen Ereignissen das Recht einräumt über das künftige Leben bestimmen zu dürfen. Und da gab und gibt es auch heute für mich nur eine akzeptable Antwort: „NEIN“. Ich habe da schon eine ganze Weile daran geknabbert, aber was mir gerade da geholfen hat, war meine Tochter und dann eben einige Monate später die Musik. Das war meine Heilung für meine Seele und die Zeit in Eisenach war dazu genau das Richtige. Ich glaube auch nicht, dass das ein Verdrängen ist und bin mir eigentlich sicher, dass ich für mich einen guten Weg gefunden habe. Ob ich das hätte alles so verschweigen sollen, um eben gewisse Menschen zu schützen, im Endeffekt sogar meine Familie, da bin ich mir bis heute nicht ganz sicher. Wenn ich Patientinnen vor mir habe, denen ähnliches passiert ist, bin ich nicht Diejenige die rät, behalten Sie das für sich……..aber eigene Erfahrungen sind eben manchmal anders und die Umstände waren eben auch speziell. Ich habe mir auch lange überlegt, ob ich das überhaupt schreibe, aber andererseits denke ich, warum nicht, es gehört zu mir. Wer das nicht lesen möchte, der braucht ja einzelne Beiträge nicht lesen. Das basiert ja immer auf Freiwilligkeit. In gewissen Dingen bin ich bewusst nicht ins Detail gegangen, weil ich das einfach für mich nicht wollte. Da mag sich jetzt jeder denken was er möchte.

Und gerade da ich schon wirklich sehr vieles gehört und gesehen habe, gerade in beruflicher Sicht, wage ich es zu behaupten, es gibt sehr viele, die es viel viel schlimmer erwischt haben. Ganz sicher! Im Großen und Ganzen war mein Leben nicht schlecht. Also ich denke ziemlich weit weg von schlecht. Meine Kindheit war schön, aufregend, chaotisch, aber doch auch liebevoll. Meine Welt eben. Meine Mutter hatte es ja auch nicht so wirklich leicht. Mit 17 Jahren Mutter zu werden und dann noch gleich Zwillinge, da hat sie bis heute meinen größten Respekt. Wie sich so alles entwickelt hat und wie sie ihre Mutterliebe umgesetzt hat, nun gut, dass ist eine andere Sache. Und es gibt auch Zeiten, da klappt es ganz gut zwischen uns. Meine Familie ist wie sie ist, diese werde ich wohl nicht mehr ändern. Jeglicher Versuch ist gescheitert, meinen Standpunkt zu erklären und darum zu bitten einfach das nötige Verständnis aufzubringen und mich und meinen Weg so zu akzeptieren. Da hilft dann einfach nur, „Leben und leben lassen“. Alles andere macht einen nur kaputt. Und genau das ist es ja, wovor ich mich wirklich selbst bewahre und ich glaube schon, dass ich das ziemlich erfolgreich geschafft habe bisher. Auch wenn es immer mal brenzlig zu geht mit den „Ahnen“. ;-)) Aber ich glaube ich habe diesen Verein besser im Griff wie die mich!! Ich lasse das aber auch einfach nicht so nah an mich ran und mache mir aus immer mal wiederkehrenden familiären Attacken, dann so meinen Spaß. Gelingt nicht immer, aber doch meistens. Gerade nach dem Tod von meinem Bruder, da hatte ich schon so meinen Kampf das zu ertragen, denn da war ich selbst sehr empfindsam und die Schmerzgrenze lag da einfach sehr tief. Mittlerweile komme ich da wieder besser mit zurecht. Und kann dem Ganzen wieder wunderbar Stand halten.

Die Geschichten aus meinem Leben, die ich immer mal wieder erzähle und ich schätze, es werden noch ein paar hinzukommen, hören sich für den, der es liest wohl manchmal sehr extrem an. Ich glaube, teilweise war auch so einiges extrem. Aber so war es halt und ich schreibe es ja auch aus „meiner Sicht“ bzw. aus „meinen Gedanken und Empfindungen“ heraus. Und das ich nicht das „Lieschen Müller“ von nebenan bin, dass immer zu allem Ja und Armen gesagt hat und das ganz sicher auch weiterhin nicht tun wird, ich glaube, das habt Ihr schon bemerkt. ;-)) Und ich glaube auch, genau das macht mich eben aus. Genau das bin ich und werde ich auch bleiben! Und eben genau das hat mir geholfen, mit gewissen Schicksalen umgehen zu können.

Egal ob es das vor 10 Jahren war oder eben jetzt der Tod meines Bruders bzw. meine Krebserkrankung. Dazwischen war es doch ganz schön, nein nicht ganz schön, es war schön. Nicht immer einfach, aber doch grundlegend schön. Und es wird auch weiterhin schön sein. Im Moment teilweise nicht so, aber so dazwischen immer mal wieder, bis es eben wieder nur noch schön ist. Ihr könnt mir folgen??

Also, ich hätte mich auch kurz fassen können, in dem ich einfach gesagt hätte: „Jeder hat ein gewisses Schicksal zu tragen, egal in welcher Form es sich zeigen mag! Die wenigsten erzählen davon. Und ich bin überzeugt, ganz viele haben viel mehr auszuhalten, wie ich jemals ausgehalten habe und noch aushalten muss. Ich für mich, sehe mein Leben trotz einiger Schicksalsschläge, als relativ gelungen und doch auch glücklich an. Was kommt, wird kommen, da sind wir eben alle machtlos! Aber hoffen wir das Beste!

„To be or not to be, that is the question……“ und es gibt nur eine Antwort!!!

Bis dahin, Marie

(ich hoffe ich bekomme jetzt auch mal ein Lob für meine Absätze…..also, ich habe mir schon Mühe gegeben )

21.3.17 14:02


Oberflächlichkeit

- Seelen begegnen einander niemals zufällig! -

Ich habe jetzt so einiges gelesen über Äußerlichkeiten. Es gab einiges, dass man erst die Äußerlichkeit wählt und dann dem Gegenüber in die Seele schaut. Aber genau das finde ich falsch. Genau anders herum, wäre doch in vielen vielen Fällen, der richtige Weg. Es ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen, dass man schon auf Äußerlichkeiten achtet und einem gewisse Dinge eher anziehen oder abstoßen. Aber generell ist das für mich doch sehr oberflächlich. Ich selbst versuche schon auf viele andere Dinge zu achten und mir ist in erster Linie wichtig, kann ich mich mit jemanden gut unterhalten (kein Smalltalk), welche Ansichten teilt man etc. Wahrscheinlich ist das auch einer der Gründe, warum es bisher noch kein Mann wieder in mein Leben geschafft hat. Ich selbst möchte nicht oberflächlich sein und ich denke, dass bin ich auch nicht. Mir selbst wäre es egal, ob jemand dick, dünn, groß, klein, arm, reich, älter oder jünger wäre. Das sind Dinge die niemals eine Relevanz für mich darstellen würden. Man merkt schon sehr schnell an einer Ausdrucks- und Handlungsweise, brennt da Licht hinter der Stirn, oder ist da doch eher der Betrieb auf Sparflamme. Und ich finde es einfach unabdingbar wichtig, dass man schon einen ähnlichen Intellekt hat. Daher ist sicher manchmal ein Kennenlernen ohne direktes visuelles Bild, gar nicht so schlecht. Und was sich finden soll, dass findet sich, davon bin ich überzeugt.

8.1.17 15:22


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