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Katastrophen

Die letzten Tage, heute und jetzt ;-))

-        - Wenn Du schlafen gehst, leg Dir ein bißchen Hoffnung unter Dein Kopfkissen und nimm sie mit in jeden neuen Tag -

Heute möchte ich Euch mal mit meinen Geschichten aus meinem Märchenland verschonen. ;-) Es war einmal vor langer, langer Zeit……hat heute mal Pause!

Aber ich habe einige Kommentare unter anderen Blogbeiträgen und in meinem Gästebuch gelesen und bin wirklich ganz gerührt, dass Ihr so viel an mich denkt. Dafür erst mal ganz lieben Dank. Schönes Gefühl.

Wie ist es mir seit Freitag so ergangen? Also, ich durfte ja dann am Freitag Nachmittag mehr oder weniger noch nach Hause. „Mehr“, weil ich absolut ungeduldig war und ich echt den Lagerkoller hatte und somit wohl auch unausstehlich war (somit war das dann wohl für alle das kleinere Übel, mich nach Hause zu schicken) und „weniger“, weil die Werte noch nicht so wirklich Bombe waren und mein Allgemeinzustand irgendwie noch sehr hinter mir her hinkt. Aber daheim ist eben daheim. Und ich habe ja sozusagen meinen Leibarzt (hat man ja so als Adelige ;-), also normaler Standard *Spaß, der manchmal schon etwas zu viel auf mich aufpasst. Aber in dem Fall war das ganz praktisch, ansonsten wäre ich wohl immer noch in der Klinik und würde alle in den Wahnsinn treiben.

Der Samstag gestaltete sich eher erst etwas langweilig, wurde dann aber gegen Abend deutlich besser, als eine meiner besten Freundinnen vorbei kam und mich gut unterhalten hat. Eigentlich war es richtig schön, uneigentlich (ich weiß, dass Wort existiert nicht, aber es passt grad gut) hat es mich auch sehr angestrengt. Ist man alleine, kann man ja einfach mal weg dösen wie es grad passt, aber ist jemand da, macht man das einfach nicht. Jedenfalls ich nicht, da ich das unhöflich finde (manchmal macht sich mein Knigge-Benimmkurs aus der Kindheit doch noch nützlich ;-) Aber ich bin trotzdem froh, dass sie da war und wir über viele Dinge geredet haben und Pläne geschmiedet haben für nächstes Jahr. Hoffen wir es! Als sie dann weg war, war ich dermaßen unruhig, dass ich erst mal überhaupt nicht schlafen konnte. Eigentlich sehr müde und erschöpft und auch wieder nicht. *kennt Ihr bestimmt!

Irgendwann heute morgen war ich dann erstaunt, dass ich dann doch geschlafen hatte. Nach den alltäglichen Routine-Instandsetzungen im Bad *Ihr kennt das )), für die ich gerade etwas länger brauche, haben meine Tochter und ich in aller Ausgiebigkeit gefrühstückt. Obwohl so Frühstück ohne Kaffee für mich ja nach wie vor, kein richtiges Frühstück ist. Ich hoffe ja inständig, dass ich dieses Opfer nicht umsonst erbringe. Mittags bin ich dann etwas rausgegangen. Alleine! Nein, sollte ich nicht, wollte ich aber. Dazu muss ich sagen, hätte ich mir das nicht zugetraut, hätte ich das nicht gemacht. Und ich habe ja keinen Gewaltmarsch gemacht. Ja und das wäre ja auch gar nicht erst so ans Licht gekommen, wenn meine „Siehste-Schwägerin“ nicht meinte mich besuchen zu müssen. Macht die nie, wirklich nie, warum das heute passiert ist, keine Ahnung!? Und somit gab es Aufregung, meine Tochter war unterwegs und somit keiner da, als sie bei uns vor der Haustür stand. Und somit konnte natürlich auch keiner aufmachen. Logisch! Somit erwartete mich dann, als ich wieder zu Hause war (mein Bruder hat einen Schlüssel), meine fast komplette Familie. So ein Empfangskomitee ist ja unter normalen Umständen ganz nett, aber unter den gegebenen Umständen war es dann doch eher doof. Jedenfalls kam ich mir ziemlich doof vor. Naja, nach einer Weile haben sich alle wieder beruhigt und ich frage mich schon ein wenig, was die so erwartet haben. (entführt oder geknebelt im Keller??) Der geilste Spruch meiner Schwägerin war natürlich gleich wieder „siehste ;-)), die kann man nicht alleine lassen, da kommt nur Blödsinn bei raus“ (ich dachte mir nur so, dass hat sie jetzt nicht wirklich gesagt ?……..Still schweigen…..hat sich auch keiner getraut sich dieser Aussage anzuschließen. Mein Bruder meinte dann nur, nachdem wir uns etwas intensiver angesehen haben, dass ja nichts passiert wäre und wahrscheinlich alle etwas überreagiert hätten (außer ich natürlich ;-) Und jetzt habe ich ehrlich gesagt etwas die Nase voll von diesem doch eigentlich ganz netten Sonntag!

Im Rückblick auf die letzte Woche, muss ich sagen, dass man doch so manchmal Glück im Unglück hat. Jedenfalls war es Glück, dass ich in der Klinik war, als die Ereignisse der Nebenwirkungen sich überschlagen haben, Unglück, weil die Ärzte ganz offensichtlich richtig Mist gebaut haben. Aber ich bin selbst Ärztin und weiß, wir sind alles Menschen. Wenn auch Menschen mit großer Verantwortung. Und Fehler können da eben weitreichende Folgen haben. So wie es aussieht, haben die mir ein komplett falsches Dosierungsschema verabreicht. Wie so etwas passieren kann, weiß ich nicht, da kenne ich mich im Bereich der Onkologie nicht weitreichend aus. Die Abstände der Therapien hätten bei der Dosierung größer sein müssen. So wie es war,  hätte es wahrscheinlich sogar einen Elefanten umgehauen. Obwohl ich die Gleichsetzung mit einem Elefanten jetzt auch nicht so ganz prickelnd finde *sicher versteht Ihr auch das! Also die lieben Ärzte sind sich nicht so sicher, ob die Dosierung oder der Verabreichungszeitraum falsch waren, ich würde sagen beides ;-) Dazu kam halt noch, dass ich irgendetwas von der Zusammensetzung nicht so gut vertrage, dass wurde ja schon etwas geändert und da war wenigstens die Übelkeit etwas besser, aber dafür hat es mich ja dann komplett aus den Latschen gehauen. Naja, man darf weiter gespannt sein, wie es nun weiter gehen wird. Ich lasse mich überraschen. Ich habe jetzt erst mal Pause, eine Pause die ich dringend brauche. Auch emotional kann ich mich gerade so auf gar nichts weiter einlassen, was die Weiterbehandlung angeht. Das geht grad irgendwie pfeifend an mir vorbei. Im Moment würde ich ganz gerne alles sein lassen und gut. Aber ich weiß auch, dass ich keine Wahl haben werde, weiterhin eine entsprechende Therapie machen zu müssen. Außer es würde die Spontan-Wunder-Heilung eintreten. Wunder soll es ja immer mal wieder geben und gegeben haben…. Also, erst mal abwarten und Tee trinken (Tee trinke ich ja gerade sehr viel, alternativ zu Kaffee)  was jetzt von Seiten der Onkologie in den nächsten Tagen so kommt, etwas erholen und dann sehe ich weiter.

Fazit der letzten Woche: „Was mich nicht umbringt, macht mich nur härter.“

Ich wünsche Euch eine schöne nicht ganz so arbeitsreiche Woche, mit hoffentlich wenig Sorgen!

 

29.1.17 21:37


Typisch Marie

- Humor ist, wenn man trotzdem lacht -

Zum Glück kann ich ja sehr gut über mich selbst lachen, meistens jedenfalls. Nachdem es mir gestern und heute relativ gut ging, hat mich meine Freundin heute zum frühstücken eingeladen. Ich liebe es in aller Ruhe, ausgiebig und lange zu frühstücken und über Gott und die Welt zu reden. Ich liebe auch Kaffee und eigentlich funktioniere ich überhaupt nicht ohne Kaffee, aber der ist mir ja zur Zeit leider verboten, da das sehr nierenlastig ist. (schon so etwas wie ein Drama für mich) Aber meine Freundin hatte es gut gemeint und mir Carokaffee gemacht (ich bin dann schnell auf Tee umgestiegen). 

Anschließend war ich dann noch einkaufen, so ein Kühlschrank füllt sich ja nicht von Geisterhand, auch wenn ich den wohl ab morgen wieder weniger nutze, kann ich ja meine Tochter nicht verhungern lassen.

Ich habe ja gerade das Auto von meiner Oma, da ich durch die letzten Tage noch zu keinem Ziel mit einem neuen Auto gekommen bin. Aber auch das Auto meiner Oma fährt wohl nur mit Benzin. Tja, das Auto blieb dann einfach stehen und da ist mir eingefallen, dass sie ja noch zu mir sagte, musst erstmal tanken, sonst könnte es eng werden. Aber da war es dann bereits zu spät. Da ich gerade mitten in der Pampa war, blieb mir nichts anderes übrig, als meinen Vater anzurufen, der natürlich so richtig begeistert war. Zum ersten weil ich überhaupt Auto gefahren bin, obwohl ich das gar nicht sollte (also es ging mir wirklich gut, sonst hätte ich das nicht gemacht, soviel Verantwortung habe ich schon) und zum zweiten, weil das wieder mal so ein "typisches Marie Ding" war. Aber er hat mich dann doch gerettet. Und ich habe es genau gesehen, er hat sich ein Schmunzeln nicht verkneifen können. Er ist dann noch hinter mir her gefahren, bis zu mir nach Hause. Keine Ahnung ob er dachte es könnte mir auf den paar Kilometern noch was passieren oder ob das Auto urplötzlich so einen hohen Verbrauch hätte, dass ich nochmal stehen bleibe. Ich denke er wollte einfach auf Nummer sicher gehen. Und ich ziehe ja auch so manches Mal Katastrophen an oder löse sie aus, je nach Sichtweise.

Aber war auch ganz praktisch, er hat mir dann noch Schnee geschippt und den Einkauf reingetragen.....ich soll mich ja nicht übermäßig belasten ;-)))

Wir sind noch etwas spazieren gegangen, denn wir hatten heute wirklich einen richtig schönen sonnigen Tag, und haben über so viele Dinge zusammen gesprochen, alte Erinnerungen wiederbelebt (komischerweise kam die Schwanaktion auch gleich wieder auf den Tisch, naja, dass stand damals sogar in der Zeitung) und ich habe so deutlich gemerkt, dass er wahnsinnige Angst um mich hat. Mein Papa. Ich liebe ihn einfach.

17.1.17 16:13


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