Marie (adel-verpflichtet) "Unser Himmel ist derselbe"
 
 

Never give up!

"Ich habe keinen Plan,was mich im Leben noch alles erwartet, aber ich weiß, was ich noch alles erreichen möchte und dafür werde ich kämpfen!"
 
 
Und dann gibt es wieder so einen dieser Tage, die dann einfach nur bescheiden sind und ihr eben zeigen, dass sie von „gesund“ noch meilenweit entfernt ist.

Eigentlich dachte sie, dass es jetzt deutlich bergauf geht, dass sie an jedem der letzten Tage ihrem Ziel ein wenig näher kommt, aber heute Abend, genau in diesem Moment, ist sie wieder eine kleine Unendlichkeit davon entfernt.

Nach einem „Hoch“, kommt meistens ein „Tief“. Vielleicht ist das normal, vielleicht auch nicht. Die letzte Woche war ziemlich normal. Neue Arbeitsstelle, ein wenig auch wieder „Stress“, aber irgendwie war das auch schöner, angenehmer Stress, wenn sie auch abends ziemlich erschöpft war, was aber nach so einer langen Zeit, doch sicher nicht ungewöhnlich ist. Gestern und heute, war eine Fachtagung, die zum einen „wichtig“, zum anderen von der gegebenen fachlichen Kompetenz der Teilnehmer eher unnötig war. Aber das ist nicht so sehr ungewöhnlich.

Gestern Abend fing es dann schon an. Rückenschmerzen! Letzte Woche hatte sie auch immer mal Probleme mit dem Rücken, aber das kommt vor. Langes Auto fahren……und auch nicht ungewöhnlich nach dem langen Sitzen. Heute Morgen war es dann noch schlimmer, aber auch das, nicht ungewöhnlich, da das Bett im Hotel nicht so sehr bequem war. Bis zum Ende der Tagung wurde es dann immer schlimmer und wieder zu Hause wurde es dann unerträglich.

Rückenschmerzen, der blanke Horror schlechthin. Mit Rückenschmerzen fing im Herbst letztes Jahr alles so richtig an……

Beim Notdienst dann heute die Erkenntnis, „Überanstrengung“ (wovon?), Nierenwerte noch im Normalbereich, Entzündungswerte deutlich erhöht, etwas Fieber, Verdacht auf eine Nierenbeckenentzündung.

„Déjà vu“…………..Nierenbeckenentzündung, diese Diagnose gab es im November schon mal…………….

Und da ist sie wieder diese haltlose bodenlose Angst, dass es noch nicht das Ende ist, aber die Hoffnung, dass es wirklich nur ein Infekt ist. Hört das irgendwann einfach mal auf?

7.5.17 22:25

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bisher 7 Kommentar(e)     TrackBack-URL


mausfreddy (8.5.17 00:08)
Hallo Marie!
Ich werde die Daumen drücken, das es ein Infekt ist.
Es war vielleicht doch etwas viel, was du gemacht hast.
L.G. mausfreddy


padernosder (8.5.17 06:59)
Hallo Marie,

dieser Kreislauf von Schmerzen, Krankheit, Angst... wie kommst Du da raus? Wie paßt "langes Autofahren" und "Arbeitsstelle" in ein mögliches Konzept? Ist das Dein "Kämpfen"?

Nichts wollen, nichts erwarten, nichts arbeiten? Wie wäre es damit? Du spannst Dich immer wieder vor Deinen eigenen Karren, weil Du glaubst, ohne ihn geht es nicht.

Naja, ich weiß, ich bin ein "naiver Laie", aber ich weiß auch, wenn es weh tut und ich Angst habe, dann brauche ich etwas, was mir hilft. Egal was! Da bin ich dann auch bereit, Dinge zu tun, die ich sonst niemals tun würde!


Mausi / Website (8.5.17 07:48)
Moin Marie,
ich wünsche Dir von ganzen Herzen gute Besserung. Ich weiß, das ist leicht geschrieben, aber dieses ewige HinundHer kenne ich auch von meiner MS - da hilft nur, Augen zu und durch. Ich bekomme mogen wieder Cortison...
Ganz lieben Gruß
Helga


ide02 (8.5.17 09:21)
Liebe Marie,

ich wünsche dir auch, dass es sich "nur" um einen Infekt handelt. Geschuldet durch den Stress der letzten Tage. Neuanfänge sind schließlich immer mit etwas Sress verbunden. Das ist normal bei Gewohnheitstieren, wie wir es nun einmal sind. ;-)
Alles Gute!


eman (8.5.17 11:07)
Liebe Marie,neben allen Gefühlen der Hoffnung, des Optimismus und dem Willen, nicht aufzugeben und zu kämpfen gibt es noch andere Strategien: Zum Beispiel, sich den "worst case" vorzustellen -und daraus die Konsequenzen zu ziehen: SOFORT
das zu tun und zu unternehmen, was keinen Aufschub mehr duldet, weil es auf der Liste der seelischen und persönlichen Bedürfnisse ganz oben steht.
Ich weiß, wovon ich rede: Im Konsequenzen-ziehen bin ich Master und auch im mich-verabschieden ...von Helfersyndrom, Karriere ...Klinik-Alltag.
Nun, es ist sicher nicht für alle wünschenswert, arm wie Deine Kirchenmaus da oben auf dem Bild zu sein und sich mit Sturzhelm direkt in die Gefahr sinnvoll gelebten Lebens hineinzubegeben, ich kann Dir nur Mut machen: Spring!
Über Deinen Schatten, raus aus der Tretmühle, alten Rollenmustern, über Familientraditionen hinweg, Scheißauf meinHaus-meinGarten-meinEinkommen-Idylle: Folge Deinem Herzen, Deiner Seele ...und sei einfach Du selbst.
Mehr (aber auch nicht weniger) brauchen wir nicht zu tun.


eman (8.5.17 11:16)
Nachwort: Ich lehne mich nur deswegen hier so weit aus dem Fenster, weil ich diesen "never-give-up-Mythos" so oft erfolgreich gebrochen habe.
DO-HOCH, Leute: Manchmal ist es viel wichtiger aufzugeben, mit Würde und Grandezza aufzugeben, aufzuhören, sich abzuarbeiten, sich abzukämpfen...warum hat "aufgeben" immer etwas von "verlieren"?
Ich habe in meinem Leben sehr vieles aufgegeben, aufgeben müssen ...und immer etwas Neues, Besseres dadurch gewonnen.


Indianwinter (8.5.17 14:41)
Liebe Marie,
ich denke auch, dein Körper beschwert sich und meint, du hättest zu viel Stress.
Ich glaube dir gern, dass es dir schwerfällt, mal still zu halten und nur auszuruhen.
Und dass deine Angst dich dann wieder einholt, ist kein Wunder, auch ich drücke die Daumen, dass es nur ein Infekt ist!
GLG, Indianwinter

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