Marie (adel-verpflichtet) "Unser Himmel ist derselbe"
 
 

Der Stoff aus dem die Albträume sind

"Es gibt keinen Grund zur Eile. Wenn etwas sein soll, wird es geschehen. Zur richtigen Zeit, mit der richtigen Person, aus dem besten Grund!“

Der Stoff aus dem die Albträume sind oder vielleicht sollte sie es lieber direkt in Worte fassen, die es noch treffender beschreiben. Der Stoff aus dem die Realität des Lebens ist.

Auch wenn sie gerne immer mal wieder in ihren Erinnerungen der vor vielen Jahren erlebten Kinderjahre versinkt und gerne einige besondere Momente für sich hervorhebt, war diese Welt doch weit entfernt von der eigentlichen Realität. Heute würde es wohl mit einer „imaginären Welt“ in Verbindung gebracht werden. Es gibt ja mittlerweile für jede Form oder Eigenschaft eine hochwissenschaftliche Bezeichnung. ;-)

Gestern Abend, als sie sich Aktenzeichen angesehen hat, obwohl sie das eigentlich sonst so gut wie gar nicht sieht und der Entführungsfall in Schlitz von vor zwei Jahren nochmal gezeigt wurde, ist ihr ebenfalls wieder deutlich bewusst geworden, wie sehr doch die Realität eher einem Albtraum gleicht. Schlitz ist hier quasi um die Ecke, nur ein paar wenige Kilometer entfernt. Und auch da ging es um nichts anderes als um Geld! Geld regiert die Welt und die damit verbundenen kriminellen Energien, koste es was es wolle!

Es gibt immer Menschen, die irgendwie aus der Reihe tanzen und kriminelle Energien entwickeln. Das hatte sie mit ihrem Bruder, vor vielen Jahren auch schon erleben müssen. Obwohl letztendlich nichts passiert war. Als sie so ca. 8-9 Jahre alt waren, tauchte immer mal wieder an der Pferdekoppel ein Auto auf. Das kam eigentlich nie vor. Autos kamen da auch relativ schlecht hin, da musste schon ein Schlepper her. Und es geht ja auch nichts über kindliche Neugier, die da natürlich geweckt wurde. So ließ sie es sich mit ihrem Bruder natürlich nicht nehmen, dem Auto auf den Grund zu gehen. Als die Beiden sich dem Auto näherten, stieg ein Mann aus. Sie hat ihn noch heute ziemlich deutlich im Gedächtnis. Er war sehr freundlich und fragte die Beiden ein wenig aus, über dies und das, über die Begebenheiten in der Umgebung, über die Familie. Nach einer Weile stieg er wieder ins Auto und würgte sich mit dem Auto wieder in Richtung Straße. Das passierte dann immer mal wieder. Nicht regelmäßig, aber doch öfters. Bis zu dem Tag, an dem er die Beiden mit dem Auto mitnehmen wollte. Aber da die Beiden für solche Dinge gut sensibilisiert waren, sind sie nicht eingestiegen, auch dann nicht, als er irgendetwas den Beiden versprochen hatte (sie weiß nicht mehr was es war). Die Beiden sind dann flott nach Hause gelaufen. Als sie das dann erzählten, war die Aufregung recht groß und das Kennzeichen, welches sie sich gemerkt hatten, wurde dann von der Polizei überprüft. Es waren wohl schon einige Vorstrafen bekannt, aber da ja nichts wirklich passiert war und er ja auch immer sehr nett zu den Beiden war, konnte somit ein mögliches geplantes „was auch immer“ nicht bewiesen werden. Nach diesem Vorfall, durften die zwei erstmal nicht mehr alleine durch die Wälder und Wiesen stromern. Immer war irgendwer dabei. Auch das war dann wohl einer der Gründe, warum die zwei schulisch dann getrennt und völlig aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen wurden.

Wenn sie sich darüber heute Gedanken macht, war da sicher ziemlich viel Glück dabei, dass wohl nicht mehr passiert ist oder das überhaupt was passiert wäre. Glück war wohl auch, dass die Beiden immer zu zweit unterwegs waren, dass macht es doch etwas komplizierter. Selbst ihre Mutter war nach diesem Vorfall etwas aus ihrem Gleichgewicht geraten und wenn sie immer mal gerne von ihr zur Adoption freigegeben worden wäre, war das doch so eine Sache, die eine Weile das ganze Familienleben durchaus belastete. Es dauerte eine ganze Zeit, bis alles wieder in regulären Bahnen verlief und ihre Mutter damit einigermaßen klar kam. Als Kind selbst konnte sie das nicht so ganz verstehen, da ja „nichts“ passiert war. Heute sieht sie das auch etwas kritischer und die Untiefen der menschlichen Psyche sind nicht unerheblich. Und eine vermögende Familie, ist leider immer irgendwo ein wandelndes Gefahrenpotential für sich.

Es wird immer oft und leichtfertig gesagt, „früher war alles besser“, aber sie ist sich sicher, auch da gab es schon viele schräge Typen, nur waren die Medien da noch nicht so konform und vernetzt, dass eben alles in Millisekunden, dem richtigen Sachverhalt entsprechend, rund um den Globus war. Ob das heute alles immer gut ist, dass sei mal dahin gestellt. ;-)

Die liebe Realität, immer wieder wird sie davon eingeholt, dass war schon in der Kindheit so, in ihrer Jugendzeit und jetzt im Erwachsenenalter bleibt ihr ja nichts anderes mehr übrig, als sich der Realität Tag für Tag zu stellen. Aber warum eigentlich? Weil es ab einem gewissen Alter einfach vorausgesetzt wird, dass man bodenständig und mit beiden Beinen fest und unerschütterlich im Leben steht? Jeder Situation und sei sie noch so unbegreiflich, gewachsen ist? Mhm, dass ist so eine Sache für sie... Erwartungen gerecht zu werden, da war sie schon immer ziemlich schlecht drin. Ganz oft wohl unbewusst, manche Dinge sind einfach so passiert oder gewaltig schief gegangen, ob sie das wollte oder nicht, aber mit dem Älter werden, hat sie es auch immer mehr verstanden, Erwartungen bewusst nicht zu erfüllen. Und diese Grundhaltung ist ganz oft schwierig für Andere.

Nächste Woche beginnt nun der Wonnemonat des Jahres. Der Monat wo sie vor noch gar nicht so langer Zeit ;-) geboren wurde. Dieser Tag wird in diesem Jahr anders werden, aber auch das ist nur ein Tag, der nach 24h wieder vorüber sein wird. Ja, aber der Mai bedeutet auch für sie einen weiteren Neuanfang. Der Neuanfang an der Uni, als Dozentin. Nächste Woche geht es also in kleinen Schritten wieder los. Das erste Mai-Wochenende beinhaltet dann noch eine zweitägige Fachtagung. Schritt für Schritt in ein anderes Leben. Ein wenig gemischte Gefühle sind dabei, aber auch ein ziemlich gutes Gefühl für die neuen Dinge die da kommen. Ja, ein paar alte Dinge werden sie noch eine Weile begleiten, dass ist wohl im Moment noch unabänderlich.

Die Begeisterungsstürme ihrer Mutter waren mal wieder ziemlich sparsam, als sie ihr von der Kündigung in der Klinik und der neuen Aufgabe an der Uni berichtete. Aber das war für sie kalkulierbar und entsprach ihrer Erwartungshaltung. Mittlerweile weiß sie, wie sie gerade ihre Mutter einschätzen muss und daher kommen Überraschungen nicht mehr so ganz oft vor. Die Hoffnung lag wohl doch immer noch darin, die Praxis ihres Opas zu übernehmen. Ein Kind würde sie nach vielfachen Wiederholungen fragen, welchen Teil des Ganzen es nicht verstanden hätte, bei der eigenen Mutter, kann sie das nicht so direkt machen. Eine Oberärztin würde sicherlich viel besser ins Bild passen oder eben in die eigene Praxis. Aber vielleicht kommt ja noch irgendwann mal der Moment, wo sie es alle verstehen und akzeptieren. Das wäre ihr schon sehr wichtig. Aber bei manchen Dingen, ist es eben hoffnungslos. Und vor allen Dingen hoffnunglose Mühe da irgendwelche Energien hineinzustecken, die sie eigentlich im Moment für andere Dinge viel notwendiger braucht. Für sich selbst!

Dieser ewige Kampf mit ihrer Mutter ist manchmal zermürbend. An manchen Tagen ok, ist es auch mal lustig, wenn sie sich einen Spaß daraus macht und es keiner erstmal merkt, aber meistens ist es einfach anstrengend und unnötig. Ihre Wege und das daraus resultierende Leben zu akzeptieren, waren noch nie die Stärken ihrer Mutter. Und dabei hätte sie es sicher schlechter treffen können. Schließlich lebt sie nicht auf der Straße, wohnt auch nicht unter einer Brücke, kann ziemlich gut für ihren Lebensunterhalt sorgen und alles andere drumherum ist ja auch eigentlich nicht so schlecht. Verwahrlosung ist auch kein Thema, also ...so what?  Aber es passt halt eben nicht in das „Familienbild“. Das immer so sehr erwünschte Familienimage. Sie ist eben keine Tochter zum Angeben, sondern eher die Tochter, die halt da ist. Nicht mehr und nicht weniger. Die Cousinen und Cousins haben das ja, laut ihrer Mutter, viel besser hinbekommen. Vielleicht, vielleicht auch nicht. Für sie selbst ist das völlig unwichtig, wer oder was jemand irgendwie hinbekommt. Ist ja nicht ihr Leben. Und ob es eben das glücklichere Leben ist, es allen immer recht zu machen? Mhm, sie weiß es nicht. Die Definination von Glück ist sicherlich unterschiedlich.

Ja, und dann wäre ja immer noch die Sache mit dem Heiraten. Der größte Dorn im Auge ihrer Mutter. Immer wieder kommt sie darauf zu sprechen, wie es denn mit einem Mann so ausschaut. Mhm, ihre Mutter darf sicherlich so einiges, aber ganz sicher nicht alles wissen. ;-) 

Und genau das würde sie sich wünschen, dass gerade ihre Mutter das nur ein einziges Mal auch so sehen könnte und sie eben „ihr“ eigenes Leben, leben lassen würde. Bisher ist sie auch ganz gut durchgekommen, dass sie krank wurde, war ja jetzt eher nicht geplant und wohl ziemlich unwillkürlich. Auch wenn sie so manches Mal von ihrer Mutter gesagt bekommt, „man sieht ja, wie weit du jetzt gekommen bist“. ;-) Immer wieder ernüchternd, dann für sie festzustellen, dass so manche Menschen, egal wie nah sie ihr eigentlich stehen sollten, so gar nicht viel vom eigentlichen Leben verstehen. Das Ganze hat sie sich ja nicht wirklich ausgesucht. Auch wenn sie mittlerweile der festen Ansicht ist, dass es wohl so sein sollte und es eben nun andere Dinge gibt, die für sie wichtig sind. Und genau da, wo es am schwersten für sie war, zu entscheiden wo der Weg nun hinführt, weil sie eben gemerkt hatte, dass sie dabei war, auf ihrem bisherigen Weg durchs Leben, sich selbst zu vergessen. Und sie möchte ganz sicher kein Leben, welches nur von außen für Andere gut ausschaut, nein sie möchte ein Leben, welches sich für sie innerlich gut anfühlt, mit allen Facetten die dazu gehören.

Unverständlich für ihre Mutter, die im Moment fast wieder Tag für Tag an ihr rumdängelt, Praxis hin, Praxis her. Ganz nebenbei kommt dann immer noch die Heiratsgeschichte so ganz zufällig mit ins Spiel. Und ihre letzte Lösung besteht dann einfach nur noch darin, das Telefon einfach wegzudrücken oder die Tür erst gar nicht aufzumachen. Irgendwann ist es einfach gut! Gut mit Erklärungen, gut mit Rechtfertigungen. Gut damit ihrer Mutter, ihren Weg und ihr Leben, erklären zu müssen.

Ja, und dann bekam sie heute morgen einen Anruf von ihrem Opa, „könntest Du mal bitte die Privatliquidationen machen“ und „nächste Woche hat „…..“ Prüfung, könntest Du mal....“ Und was macht Marie? Marie, macht dann halt mal, egal wie es ihr gerade selbst geht, egal, dass sie sich eigentlich selbst versprochen hat, alles in Ruhe anzugehen. Nein, Marie macht es doch……….weil sie eben Marie ist. Und in gewissen Punkten immer „Marie“ bleiben wird.

Und da beißt sich dann die Katze wieder in den Schwanz und dreht sich im Kreis, denn genau dann keimt bei ihrer Mutter und dem ganzen Gremium drum herum wieder Hoffnung auf. Marie, könnte ja doch….wenn sie doch schon das macht….dann vielleicht auch doch das Ganze?! Nein, könnte sie nicht und macht sie nicht! Die Fronten sind klar geklärt und das was sie eben jetzt noch macht, hat sie immer gemacht, wird sich aber auch da immer etwas mehr zurückziehen. Die Botschaft hat sie klar übermittelt, nur hat es nicht jeder verstanden. Oder sie wollen es einfach nicht verstehen.

Vielleicht hilft es, wenn sie etwas weiter von hier wegzieht. Die Pläne gibt es schon länger, nicht erst seit letzter Zeit. Das große Haus mit allem drum herum, ist eigentlich einige Nummern zu groß für sie alleine. Eine große Belastung vom Arbeitspensum her und eigentlich völlig überflüssig. Durch die neue berufliche Wendung nun an der Uni, wird sie versuchen, sich dort in der Nähe eine Wohnung zu mieten oder zu kaufen. Mal sehen! Das Haus würde sie gerne verkaufen. Das wäre wieder ein Kapitel, welches dann komplett abgeschlossen wäre und der Wegzug aus dieser Region, wäre dann wohl auch eine Option, die ihr sicher schwerfallen, aber wohl auch gut tun würde. Aber das wird ein schwieriger, anstrengender Weg.

Ein Weg der auch bedeutet, vieles aufzugeben. Ihre Freunde und viele liebe Bekannte und vor allem auch ihre „Flüchtlinge“.

Eines der größten Probleme ihrer Mutter war ihr Engagement in der Flüchtlingsinitiative, wo es im Oktober 2015 über Nacht plötzlich los ging. Und ja, dass war etwas wo sie keine einzige Sekunde überlegen musste, es wurden Ärzte gesucht, gerade auch Frauen und das war keine Frage für sie. Auch wenn ihre Mutter pikiert die Augen verdrehte, wenn sie von den Zuständen der Menschen und in den Unterkünften erzählte, war es für sie eine gute Sache. Und da war es eben scheißegal (sorry) ob man Arzt ist oder eine Hilfskraft, jeder der zwei Hände hatte, konnte da etwas tun. Und wie oft saß sie auf den Knieen vor einer völlig entkräfteten Frau und hat versucht irgendwie eine Barriere zu überwinden und Vertrauen zu gewinnen. Auch wenn wenig Zeit da war, war Zeit und Geduld der wichtigste Grundstein. Den Frauen erstmal Hygieneregeln nahe zu legen, zu erklären mit Händen und Füßen, auch selbst einfach die Betten mit zu überziehen, auch das war ein Teil ihrer Arbeit, wo sie nicht lange überlegt hatte.

Im nächsten Schritt, ging es dann auch um körperliche Defizite und körperliche Beschwerden die diese Frauen auf ihrer unendlich langen Reise mit sich brachten. Genau da wurde ihr auch bewusst, wie grausam diese Welt sein kann. Auch wenn es immer heißt, andere Länder und andere Sitten sind zu akzeptieren und sie das auch ziemlich streng beherzt, gibt es gewisse Rituale spezieller Völkergruppen, die in keinster Weise zu tolerieren sind. Genitalverstümmelte Frauen und auch junge Mädchen (das jüngste war 10 Jahre alt), sind die größte Grausamkeit, die überhaupt nur vorstellbar ist. Was wird sie genau diesen Frauen irgendwann mal erzählen, wenn etwas Ruhe eingekehrt ist und sie versuchen werden ein normales Leben zu führen. Sex ist toll? Nein, für diese Frauen und Mädchen sicher niemals.

Frauen die nur als Mittel zum Zweck benutzt werden, um eben die Nachkommenschaft und die Bedürfnisse der Männer zu sichern, ist so ziemlich die bodenloseste Missachtung der Menschen-/Frauenrechte die sie sich vorstellen kann. Im Oktober 2015 begann für sie der Kampf gegen die Windmühlen. Der Kampf für Aufklärung und einzufordernde Rechte. Der Kampf gegen Gewalt und Kinderehen. Es war eine sehr anstrengende, ruhelose Zeit für sie, eine Zeit, wo sie in der Klinik zwar freigestellt war, aber trotzdem manchmal einige Tage am Stück in den Unterkünften war. Die sprachlichen Barrieren waren sehr groß und anfangs das größte Problem, aber nach und nach fand sich da ein guter Weg und ja, so Hände und Füße und so manches Mal auch die Mimik, waren da ein guter Begleiter. Die Toleranzgrenze bei den männlichen Begleitern war schwierig und als „Frau Doktor“ hatte sie da anfangs einen schlechten Stand, wenn es darum ging, einigen „Männern“ zu erklären, was sie doch bitte bei ihren Frauen zu unterlassen haben. ;-) Nicht selten musste das Sicherheitspersonal eingreifen.  Aber auch das legte sich mit der Zeit und der Gewissheit für diese Menschen, dass sie einfach nur da war um zu helfen, zu erklären und zu unterstützen. Viele Schicksale wurden offenbart und an so manchen Tagen oder in so manchen der vielen Nächte, war sie einfach nur fassungslos. Fassungslos über Sitten und Bräuche, die einfach, wenn sie es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, unvorstellbar waren und sind.

Wenn sie daran im heute und jetzt zurück denkt, sieht sie wieder ganz deutlich, wie grausam die Realität sein kann, wenn der eine oder andere, genau wie sie, richtig hinschaut. Aber viele schauen eben lieber weg. Und genau das sind eben die Stoffe aus denen eher Albträume wie Träume gemacht sind.

Was im Allgemeinen im Moment überall auf der Welt passiert, ist schon eher beängstigend. Die täglichen Nachrichten gleichen eher einem Horrorfilm. Ob es die Martyrien in Syrien, Afghanistan oder dem Irak sind oder eben die bedenklichen Aktivitäten in Nordkorea, gefolgt von einem etwas perfiden Spinner in den USA, geschweige denn in der Türkei oder aber auch die großen Hungersnöte im Sudan und Eritrea. Es gibt sehr vieles was gerade schief läuft, sehr vieles wo große Not ist und wir sitzen hier und reden uns immer mal wieder ein, dass das Leben schön ist. Ja, macht sie selbst und im Gegensatz zu den Problemen, die weltweit herrschen, ist das ihre doch winzig klein und irgendwo auch fast schon lächerlich.

Wir leben alle auf dieser einen gleichen Welt und sind doch so unterschiedlich. Unterschiedlich im Handeln, im Fühlen, im Leben. Da denkt sie ganz oft an dieses Lied von Michael Jackson „we are the world“. Und so ist es wohl, wir alle sind diese Welt und machen sie aus und jeder trägt seinen mikroskopisch kleinen Teil dazu bei. Aber leider wird dadurch ausnahmsweise mal nicht alles gut!

Wenn sie sich die Realität mal so ganz ungefiltert reinzieht und mit offenen Augen durch die Welt geht, dann hat sie erst mal wohl mehr „Albträume“ wie „Träume“! Aber genau das wird sie nicht abhalten noch viel mehr von dieser Welt erfahren zu wollen. Einer Welt die doch auch wunderschön ist, wenn sie es für sich zu lässt und ihr eine Chance gibt. Leider ist sie aber auch ziemlich hässlich und grausam.

Wohin sie ihr Weg auch tragen wird und wer auch immer sie dabei begleiten wird, möglicherweise gibt es da schon eine gewisse Tendenz ;-)....

Eines ist sicher, es wird sicher gut werden! Aber dafür muss sie selbst etwas tun....und der erste Schritt ist...."gesund werden" um aus den Albträumen wieder Träume zu machen!

"On ne voit bien qu'avec le coeur. L'essentiel est invisible pour les yeux!" ;-))


27.4.17 14:13

Letzte Einträge: Mäuse-Luftwaffe und so ;-), Frühling vs. Herbst und der verwunschene Prinz ;-), Im Auge des Hurricans, Ein Kalender zum Advent

bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mausi / Website (27.4.17 14:28)
Huhu Marie,
so ein Zufall, ich bin auch im Mai geboren .
Aber sei vorsichtig und lasse Dich nicht ausnutzen - auch wenn es Dir im Moment etwas besser geht. Ich war früher auch so verrückt und habe überall geholfen. heute kann ich das nicht mehr und so sind alle sogenannten Freunde in der Versenkung verschwunden. Meine Mutter ist schon 18 Jahre tot, aber sie hat zu mir gehalten. Deine ist anders...
LG Helga


mausfreddy (27.4.17 16:57)
Hallo Marie!
Für mich ist es nur wichtig, dass es meinen Kindern und meinem Enkel gut geht. Wir hätten uns so vieles anders gewünscht. Es wuerde uns auch finanziell besser gehen.
Wir haben sie nie gedrängt, irgend etwas zu tun was sie nicht wollten. Meine Mutter hat mir meine Cousine immer vorgehalten. Ich kann nachvollziehen wie schrecklich das ist.
Schlitz ist auch von uns aus ca 30 km entfernt.
Wünsche Dir alles Gute und L.G. mausfreddy


padernosder (28.4.17 02:48)
Hallo Marie,

seit ich denken kann, haben wir diese Diskussionen immer wieder geführt - und am Ende waren wir keinen Schritt weiter und wußten nur, daß sich etwas ändern muß.

Aber das "Anderswerden" läuft in die falsche Richtung. Menschenverachter schreien "wir sind das Volk" und glauben im Recht zu sein. Im Krieg werden chemische Waffen eingesetzt und für die Verantwortlichen gibt es keinen Richter.

Da nützt auch die Weisheit des "kleinen Prinzen" wenig. Solche Sprüche hören sich gut an, aber kaum einer lebt danach. Die Menschen, denen Du geholfen hast, die will keiner haben.

Letztlich behält stets Bertolt Brecht recht: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral!" Und auch unsere Merkel, seit sie sich das Maul verbrannte, will nur noch fressen (überleben).

Das Gleiche gilt für Dich. Das einzig Wesentliche ist das Überleben. Wenn es einem so richtig elend geht, dann weiß man schnell, worauf es wirklich ankommt. Nicht "wir", aber Du schaffst das!


eman (29.4.17 10:38)
Liebe Marie - eigentlich erleben wir doch immer wieder nur das Gleiche: Bodenlose Dummheit, Geschwätz, Ignoranz, Armut, Flüchtlinge, Kriegstreiber...so lange ich auf der Welt bin, herrscht irgendwo Krieg, Hunger, Gewalt...und setzen sich Menschen für andere ein, demonstrieren für Humanität, Frieden, Menschenwürde...
"Die Welt" steht wieder mal am Abgrund - und diesmal ist sicher, dass einzelne (Männer) uns alle ausrotten können (sich selbst eingeschlossen!).
Wenn es nicht so abgrundtief traurig wäre, würde ich den ganzen Tag nur noch lachen, lieben, irre lustig sein...ähem: Warum eigentlich nicht?


Elisabeth / Website (1.5.17 12:11)
Erstmal gesund werden, das ist echt das Wichtigste...alles andere wird sich schon ergeben!

alles Liebe!

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen