Marie (adel-verpflichtet) "Unser Himmel ist derselbe"
 
 

Gemeinsam stark - die Suche nach dem Osterhasen Teil 2

Hier ist er nun der 2. Teil von:

"Gemeinsam stark - die Suche nach dem Osterhasen"

(Teil 1 befindet sich zwei Blogeinträge weiter hinten - "Besonders wertvolle Momente - Gemeinsam stark - die Suche nach dem Osterhasen Teil 1" )


Es dauerte nicht sehr lange und die Abenddämmerung setzte ein. Sebastian hatte die herannahende Dunkelheit nicht sonderlich gerne und wenn er sich selbst gegenüber ehrlich war, dann war ihm die Nacht schon etwas unheimlich.

Zusammen mit Erna setzte er sich auf einen Ast in einer hohen Tanne. Erna war jetzt richtig munter und plapperte und plapperte. Als es dann richtig finster wurde, flog sie nochmal für eine Weile davon und ließ ihn auf dem Ast zurück. Nach einer Weile, ganz lautlos und sacht, kam sie wieder zurück. „Wo warst Du?“, fragte Sebastian. „Ich hatte Hunger und da musste ich mir etwas zu essen organisieren.“ Erna war klar, dass es besser war, Sebastian nicht ganz genau zu erklären, wie „ihr Essen“ so aussah und „das Organisieren“ sich gestaltete. Auch kleine Schutzengel sollten besser nicht alles wissen.

Nun war es aber Zeit ein bisschen zu schlafen, denn der nächste Tag mit der großen Mission würde wohl sehr anstrengend werden. Erna zog Sebastian an sich, breitete einen Flügel aus, so dass er darunter schlüpfen konnte. Die Nächte waren noch kalt und so hatte er es schön warm.

Als die ersten Sonnenstrahlen durch den dichten Wald drangen, wurden die Beiden langsam wach. Sebastian rieb sich die Augen und brauchte einen Moment um zu begreifen, dass er gar nicht in seinem Wolkenbett lag. Aber schnell wusste er wieder, dass er eine wichtige Aufgabe zu erfüllen hatte und blickte erwartungsvoll zu Erna, die auch noch sehr müde war.

„Wir sollten die anderen Tiere im Wald fragen, ob sie den Osterhasen gesehen haben.“, murmelte Erna noch etwas schlaftrunken. „Gut, dann lass uns losfliegen, denn wir haben nicht mehr sehr viel Zeit.“ Sebastian war voller Tatendrang und flog von einem Zweig zum anderen.

Unten huschten ein paar Rehe durchs Gestrüpp und Sebastian flog ihnen hinterher. Erna folgte ihm. Aber auch die Rehe, Wildschweine, Dachse und Igel hatten den Osterhasen länger nicht gesehen. Das es so schwierig werden würde hatte sich Sebastian auch nicht gedacht, aber noch würde er nicht aufgeben. So verließen sie den Wald und trafen auf dem freien Feld ein paar Feldhasen.

„Habt Ihr den Osterhasen gesehen? Ihr helft ihm doch sicherlich immer bei seinen Vorbereitungen, aber ihr spielt hier fangen und habt sonst nichts zu tun?“ Sebastian hoffte nun auf einen entscheidenden Hinweis. „Es ist seltsam dieses Jahr, wir waren wie im letzten Jahr zum verabredeten Zeitpunkt im Hasenbau des Osterhasen, aber er war nicht zu Hause. Zweimal noch schauten wir nach, aber auch da war nichts von ihm zu sehen.“ Die Feldhasen waren ein wenig eingeschüchtert, denn einen kleinen Engel hatten sie noch nie gesehen und dann wurde der auch noch von einer Eule begleitet, die ständig gähnte und sich die Augen rieb.

Langsam entwickelte sich diese wichtige Aufgabe zu einem unlösbaren Problem. Ostern kam immer näher und der Osterhase war einfach weg, als hätte sich die Erde aufgetan und ihn einfach verschluckt. Aber das konnte doch einfach nicht sein.

Sebastian und Erna flogen noch etwas weiter und kamen schließlich zu einem Bauernhof. Auf der Weide standen einige Schafe mit ihren Lämmchen und kauten am Gras. Die Lämmer sprangen fröhlich umher, jagten sich und waren übermütig. Sebastian und Erna setzten sich auf den Holzzaun und riefen den Leithammel zu sich. Der war schon eine imposante Gestalt. Groß und kräftig, mit starken beeindruckenden Hörnern. „Was wollt Ihr denn?“, fragte er brummig. „Vielleicht kannst Du uns helfen, wir suchen den Osterhasen. Er ist verschwunden und keiner weiß wo er sein könnte.“ Sebastian sah ihn hilfesuchend an und hoffte inständig, dass nun der entscheidende Tipp kommen würde.

Und Ihr zwei meint, ausgerechnet wir könnten wissen, wo der Osterhase ist? Also, wirklich wissen ist natürlich schon etwas übertrieben, aber ich könnte mir vorstellen, dass es evtl. bei der Ostereierbeschaffung zu Problemen gekommen ist. Nicht das ich genau was wüsste, aber es wäre eine Möglichkeit. Vor einiger Zeit habe ich ihn immer mal bei den Hühnern gesehen. Vielleicht solltet Ihr Eure Suche mal dorthin verlegen.“ Der Hammel schaute ein wenig stolz überlegen und belustigt zugleich.

Sebastian machte große Augen, „bei den Hühnern? Das ist natürlich eine gute Möglichkeit, vielleicht wissen die mehr. Komm Erna, lass uns zu den Hühnern rüber fliegen und dort nochmal fragen. Irgendwo muss er doch einfach stecken.“

Die Beiden flogen auf die andere Seite des Bauernhofes zu den Hühnern. Überall pickte und scharrte es und die kleinen Küken waren ja schon sehr nett anzusehen, jedenfalls dachte das Erna. Sebastian schaute Erna von der Seite an und da fiel ihm ein, was Eulen besonders gerne mögen. Mäuse und Küken. Oh Gott, die armen Küken, dachte Sebastian, „Erna, bitte, ich weiß das Du auch kleine Küken jagst, aber mach´ jetzt bitte eine Ausnahme. Für mich und für den Osterhasen.“ „Keine Sorge, Sebastian, ich weiß doch was sich gehört.“ Erna glaubte fast selbst nicht, was sie da sagte und ganz im geheimen hätte sie schon Lust, aber nein, manchmal musste die Vernunft gewinnen und sie hatte sich entschieden, Sebastian zu helfen und sie wollte ihm eine gute Freundin sein.

Sebastian landete neben den Hühnern und als sie zu ihm schauten fragte er wieder nach dem Osterhasen. Ein weißes Huhn stand etwas abseits, aber es war offensichtlich, dass es lauschte. Sehr schnell kam es anflitzt und mischte sich in das Gespräch ein. „Ihr sucht den Osterhasen? Den findet Ihr nie!“ sagte es ziemlich schroff und direkt. „Warum bist Du Dir da so sicher? Weißt Du denn vielleicht wo er geblieben ist?“ Sebastian war erstaunt und verwundert. „Naja, ich bin mir einfach sicher, dass Ihr ihn nicht finden werdet und Ostern fällt dann für die Menschen dieses Jahr aus.“ Die anderen Hühner kamen dazu und stellten sich in einem großen Kreis um die Beiden. Mittlerweile waren die Feldhasen auch hinterher gehoppelt und setzten sich dazu.

„Pssst“, sagte Sebastian, „ich glaube ich habe da was gehört.“ Erna drehte ihren Kopf und lauschte ebenfalls. „Ja, ich glaube auch, dass ich etwas aus den Hühnerställen gehört habe.“ Und dann wurde es etwas lauter: „Hallo, hört Ihr mich? Warum hört mich denn keiner?“ Sebastian, Erna und die Feldhasen schauten sich an. „Kommt, wir schauen nach wer da ruft.“ Der etwas ungleiche Trupp machte sich zu den Hühnerställen auf. Die Hühner und die Küken rannten hinterher. Das weiße Huhn war etwas pikiert. „Ach was, was Ihr so hört, da ist doch nichts, wer soll denn da rufen?“

Keiner ließ sich aufhalten und als sie die Ställe erreicht hatten, hörten sie es wieder: „Hallo, hört Ihr mich? Kann mir denn keiner helfen?“ Sie hörten die Stimme, aber keiner war zu sehen. Seltsam. Doch dann wieder: „Hallo, hört Ihr mich?“ Das kam nun eindeutig aus einem Heuhaufen hinter einem Käfiggitter. „Hallo, hört Ihr mich?“

Sebastian flog zu dem Käfig rüber und schaute gespannt durch die Gitter. Da saß er, der Osterhase hinten an der Käfigwand und schimpfte und schimpfte. „Was machst Du denn hier? Warum bist Du nicht in Deinem Hasenbau und bereitest die Ostereier fürs Osterfest vor?“, sagte Sebastian deutlich vorwurfsvoll. „Ja wie denn, wenn ich hier eingesperrt bin, vielleicht solltest Du mir mal die Tür aufmachen, ich sitze hier schon seit ein paar Tagen und kann mich kaum bewegen.“ Der Osterhase war deutlich verärgert. „Ja, aber wie bist Du denn da reingekommen.“ Sebastian runzelte die Stirn und verstand gar nichts mehr.

„Das fragst Du am besten mal die Hühner hinter Dir. Ich wollte so wie jedes Jahr die Eier abholen und bin auf ein paar Neulinge gestoßen, die meinten, ich wolle ihre Eier klauen und Blödsinn damit machen.“ Der Osterhase schüttelte mit dem Kopf. Sebastian, Erna und die Feldhasen drehten sich fragend zu den Hühnern um. Das weiße Huhn ging gleich in die Offensive. „Ja so ist es doch, da kam er einfach und wollte unzählige von unseren Eiern mitnehmen und warum, weil er sie verschönern möchte, für das Osterfest der Menschen. Unsere Eier sind immer schön und solche Märchen lassen wir uns nicht erzählen, da haben wir den Eierdieb dingfest gemacht.“ Das weiße Huhn plusterte sich auf und war sich der Vermutung ziemlich sicher.

Der Osterhase verdrehte die Augen, „was für ein Blödsinn, ich habe zigmal erklärt und erklärt, dass die Ostereier immer schön bunt angemalt werden mit den Farben des Frühlings und des Sommers. Bunte Farben gehören zum Osterfest der Menschen dazu, damit wird der kalte, graue, trübe Winter vertrieben und es kehrt wieder Hoffnung und Licht in die Herzen. Farben sind so wichtig, genau wie das Sonnenlicht und die Wärme selbst.“ Die Hühner legten ihre Köpfe schräg und schauten zu Sebastian. „Ja, das stimmt, die Eier werden bunt bemalt und geschmückt und den Menschen in die Osternester gelegt. So beginnt der Frühling.“

Die Hühner sagten immer noch nichts und hatten weiterhin ihre Zweifel. Nun meldete sich Erna mit einer Idee zu Wort, „wisst Ihr, wir gehen nun alle gemeinsam in den Hasenbau und da könnt Ihr sehen, was mit Euren Eiern geschieht. Außerdem müssen wir sowieso alle mit anpacken, damit wir alles bis zum Ostertag noch schaffen.“

Sebastian fand diese Idee gut und schaute zu den Hühnern. Die beratschlagten sich und waren dann einverstanden, dem Osterhasen und dem Osterfest eine Chance zu geben. Als sich die Kolonne in Bewegung setzen wollte kam von hinten: „Habt Ihr nicht was vergessen? Macht mir endlich die Tür auf.“ Sebastian flog zum Käfig und öffnete die Türe, so dass der Osterhase raus hoppeln konnte. Der streckte und reckte sich. „Meine Güte, dass wurde aber auch Zeit, alles tut mir weh und ich habe noch so viel Arbeit. Nun los, lasst uns keine weitere Zeit vergeuden.“

So machten sie sich gemeinsam auf den Weg. Die Hasen, die Hühner, die Küken, Sebastian, Erna und die Schafe und Lämmer, die sich noch anschlossen um zu helfen. Jeder trug viele, viele Eier mit sich und jedem war klar, dass noch viel Arbeit vor Ihnen lag. Im Hasenbau angekommen erklärte der Osterhase jedem was er zu tun hatte. Die Hühner staunten nicht schlecht. Die einen kochten die Eier, die anderen bemalten sie mit bunten Farben und wieder andere verzierten sie noch mit Basteleien, Federn, kleinen Gräsern und Kräutern. Das weiße Huhn räusperte sich nach einer Weile und sagte dann berührt: „Es tut uns leid, wir haben das völlig falsch verstanden. Die Ostereier sind wunderschön und es ist eine Freude, dass unsere Eier für das Osterfest besonders herausgeputzt werden.“

Alle waren erleichtert. Und nun hieß es nochmal alle zusammenhalten, um den Rest der Eier auch noch aufzuhübschen. Aber damit war es ja auch noch nicht getan. Die Eier mussten ja noch in die Osternester der Menschen gelegt werden, dass bedeutete noch sehr viel Arbeit.

Als alle Eier bemalt und geschmückt waren, ging es los. Jeder bekam einen großen Korb auf den Rücken und musste in der Osternacht die bunten Eier an die Menschen verteilen, damit jeder am anderen Morgen etwas im Nest haben würde. Als die Nacht fast vorüber war und immer noch viele Nester leer waren, weil es in dieser kurzen Zeit nicht zu schaffen war, flog Sebastian hinauf in das Wolkenland und trommelte alle Engel zusammen. „Ihr müsst uns helfen, schnell, bald geht die Sonne auf und es sind noch viele Nester leer.“

Ohne lange zu überlegen flogen alle Engel mit, Petrus war sehr zufrieden mit Sebastian und nickte den Engeln zu. Unten auf der Erde wieder angekommen, halfen die Engel fleißig mit und als dann die Sonne aufging waren alle Osternester mit farbenfrohen Eiern gefüllt.

Die Tiere zogen wieder auf ihre Weiden und in ihre Unterschlüpfe und waren erschöpft von der ereignisreichen Zeit. Auch der Osterhase zog sich in seinen Bau zurück und schlief recht schnell ein. Sebastian und Erna setzen sich wieder auf einen Tannenzweig und kuschelten sich eine Weile aneinander. „Du bist ein toller kleiner Engel“, sagte Erna. „Du hast den Osterhasen befreit und damit das Osterfest gerettet, darauf kannst Du sehr stolz sein.“ „Ohne Dich, hätte ich das nicht geschafft und auch die vielen Helfer an unserer Seite waren Teil von allem. Gemeinsam haben wir das Osterfest gerettet.“ Erna drehte den Kopf zu Sebastian und nahm ihn nochmal unter ihren Flügel, „aber Du hast alles auf den Weg gebracht und nicht aufgegeben. Nun mach Dich auf den Weg zurück ins Wolkenland, ich bin mir sicher, Petrus wartet schon auf Dich.“

Sebastian drückte Erna nochmal ganz fest und machte sich auf den Weg zur Himmelsleiter. Er fühlte sich gut und ja, er war auch mächtig stolz auf sich. Endlich hatte er auch eine wichtige Mission erfüllt und somit das Osterfest gerettet. Er hatte neue Freunde gewonnen, auch wenn sie sehr unterschiedlich waren und er hatte die Erkenntnis gewonnen, dass Gemeinsamkeit stark machte. Zusammen geht vieles besser und wenn einer dem anderen hilft, dann sind Probleme und Schwierigkeiten manchmal nur halb so schwer.

Oben im Wolkenland angekommen wartete Petrus schon auf ihn. „Sebastian, ich bin stolz auf Dich. Du hast Deine Aufgabe hervorragend gelöst. Ich glaube, nun bist Du bereit, künftig der Schutzengel eines Menschenkindes zu sein. Auch das ist keine leichte Aufgabe, aber ich bin mir sicher, dass Du das nun schaffen wirst.“

Sebastian freute sich sehr und war in diesem Moment der glücklichste kleine Schutzengel im Wolkenland. An manchen Abenden gleitet er vorsichtig hinunter in den Wald, setzt sich zu Erna auf den Tannenzweig und kuschelt sich unter einen ihrer Flügel. Manche Erlebnisse verbinden und prägen sich für immer ein.

Froh Ostern !               © Marie Luise


25.3.18 22:51

Letzte Einträge: Frühling vs. Herbst und der verwunschene Prinz ;-), Im Auge des Hurricans, Ein Kalender zum Advent, Geduld, Ich hab´ein Haus, ein Äffchen und ein Pferd ^^

bisher 8 Kommentar(e)     TrackBack-URL


pally (26.3.18 19:01)
Hallo, Marie, ganz reizend geschrieben, Deine Ostergeschichte. Für Kinder ideal.Aber auch für Erwachsene nicht ganz uninteressant! An manchen Stellen, glaube ich Dich herauszuhören, aber viell. ist es auch nur so ein Gefühl. Obwohl ich in meinem Leben noch keinem Schutzengel wahrhaftig gegenüberstand, habe ich oft schon den Eindruck gehabt, er hat Schlimmeres verhindert. Ob es ihn gibt oder nicht, Dir wünsche ich weiterhin, dass du einen starken Schutzengel hast. LG und ein ruhiges Osterfest wünscht pally.


mausfreddy (27.3.18 00:16)
Hallo Marie!
Ich bin begeistert von deiner Geschichte.
Ich bewundere deine Art des Schreibens.
Ich bin ein Märchenfan. LG mausfreddy


Mirco / Website (27.3.18 05:36)
Toll geschrieben!
Genau die richtige Lektüre für meine ewig lange Zugfahrt durch China - Dankeschön!

Viele Grüße fast schon aus Jinan

Mirco


(27.3.18 07:37)
merry-n
Du hast die wunderbare Gabe, so zu erzählen, dass einem das Herz übergeht. Deine Figuren sind voller Wärme und durch und durch sympathisch. Solche Freunde wünscht sich jeder. Ich staune immer wieder über die vielen kleinen Ideen, mit denen du deine Geschichten ausschmückst.
Vielleicht machst du ja eines Tages einen Sammelband daraus!
Ich hoffe, dass du viele bunte Ostereier in deinem Nest finden wirst!
Liebe Grüße, merry-n


Twity-Autor / Website (28.3.18 17:25)
Hallöchen liebe Marie,

wirklich ganz, ganz süß geschrieben... :-) :-)
Ich wünsche dir ein schönes Osterfest und weiterhin beste Genesung! :-)


padernosder (1.4.18 14:48)
Hallo Marie,

Deine Geschichte ist gut angekommen, auch bei den großen Kindern... ;-)

Meine Gedanken schweifen ab, da mir wieder einmal bewußt wird, wie viel an "Verschiedenem" doch in jedem Einzelnen von uns Menschen steckt. Da glaubt man jemanden zu kennen und siehe da, er hat noch viel mehr, bisher unbekannte Seiten.

Gerade für Ostern passende Gedanken, meine ich. Tod und Leben, ganz nah beisammen. Glaube und Unglaube. Der Vertraute wird zum Verräter, Petrus und Judas, und letztlich ist der "Verräter" (Petrus) doch der "Fels in der Brandung".

An Deinem Beispiel ließe sich das auch gut beschreiben. Lebensangst und blühende Phantasie, Freude und Not, das Rebellische und die Treue... Wir Menschen sind schon eine ganz besondere "Spezies" und wohl noch lange nicht an unseren Grenzen angekommen.

Umso schmerzlicher ist es, die momentane, völkerübergreifende Intoleranz gegenüber der Andersartigkeit zu erleben. Der Mensch ist leider auch in der Lage, seine vielfältigen Möglichkeiten auf ein Minimum zu reduzieren und zu glauben, darin liege seine Stärke.

Antisemitismus nimmt zu, der Islam gehört laut Innenminister nicht zu uns... zu Ostern suchen und begrüßen wir den Frühling, wie Du uns in Deiner Geschichte erzählst, doch draußen in der Welt wird es Winter!


Mirco / Website (7.4.18 16:01)
Danke Marie, für die tolle Geschichte
Ich habe sie während meines Fluges nach Thailand gelesen.
Es hat mir die 3,5 Stunden sehr unterhaltsam verkürzt.

Lg jetzt wieder aus Ningbo

Mirco


Pascale (8.4.18 12:45)
Mal wieder viele liebe Grüße an Dich:-)

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