Marie (adel-verpflichtet) "Unser Himmel ist derselbe"
 
 

Worte - „Es ist, wie es ist!“

Gedanken - 23.11.2017

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Es gibt viele Dinge, über die ich nicht reden kann. Es gibt viele Dinge, die ich nicht ausspreche. Es gibt viele Dinge, die mich tag täglich belasten. Aber egal, was es auch ist, es wird verschwiegen.

Es ist als ob ich über eine unsichtbare Hürde springen müsste, „die nicht existiert“, aber genau wüsste, dass ich scheitern werde.

Doch woher glaube ich das zu wissen? Wenn ich etwas nie versucht habe, woher will ich wissen, dass es nicht zu schaffen ist?

Ist es nicht der eine Versuch auf den es ankommt?! Um zu sagen: „Ich schaff das nicht.“

Müsste ich es denn nicht wenigstens ein einziges Mal versucht haben?! Und es gibt nur eine Antwort: „Natürlich!“

Worte können so viel bewegen, verändern und auch vernichten. Worte können Hoffnung nehmen, auch dem weiteren Weg, im Leben eines Anderen oder auch für sich selbst, einen Sinn geben, ein Glücksgefühl, Euphorie und Hoffnung auslösen.

Worte sind die Stimme des Herzens, ohne Worte weiß niemand, was ich fühle.

Ohne Träume spüre ich nicht, was ich sehe.

Unsere Herzen führen uns zum Ziel, wichtig darin sind Liebe und Gefühl.

Sag´ einem Menschen ruhig, dass Du ihn liebst, lasse ihn spüren, dass Du Dich bemühst.

Liebe und Worte können so vielfältig sein, Liebe bedeutet vieles, auch nicht unbedingt gemeinsam zu sein.

Dass Du „ihn“ oder „sie“ oder „etwas“ magst, er, sie oder es wichtig für Dich ist, und Du diese Existenz nicht mehr misst.

Leg´ die Worte in sein Herz hinein, er wird fühlen, er ist nicht allein.

Dem Schlüssel zu Deinem eignem Glück, findest Du, indem Du in Dich blickst.

Schau nach vorne und niemals zurück, Worte zeigen, wer Du wirklich bist.

Sprich´ nicht leise mit Menschen, die Du magst, doch sei behutsam, was Du ihnen sagst.

Wähle Worte ohne jeden Schmerz, nimm die Stimme tief in Dein Herz.

Worte sind die Stimme des Herzens, ausgedrückt durch Liebe und Gefühl.

Besiegen Worte viele Schmerzen, bedeuten so unsagbar viel.

Worte sind die Stimmen unserer Herzen, bringen uns mit Liebe oft ans Ziel.

Drum leg´ in die Stimme Deines Herzens, viele sanfte Worte, mit Gefühl.

Worte, Gedanken und Träume dazu, gradliniges Wissen, wäre wohl der Clou.

Es gibt Zeiten, da ändert sich der Weg, hab´ keine Angst, es tut nicht weh.

Zu versuchen und zulassen, dass ist wichtig, auch wenn die Pläne scheinen nicht richtig.

Die Worte des Herzens, ganz tief in Dir drin, du weißt genau, da liegt der Sinn.

Es ist Zufall oder Schicksal, wer weiß das genau, Wege lassen sich ändern und das ist oft schlau.

Zu versuchen, wo es nichts zu verlieren gibt, eine Chance zu ergreifen, ist manchmal auch Glück.

Die eine Tür verschlossen, die neue knarrt noch sehr laut, Vergangenes und Zukunft, ich baue darauf.

Auch Du solltest überlegen, warum alles so ist, neue Türen sind manchmal ein Glücksgerüst.

Geplante Wege sind immer gut, doch Neue fordern ganz viel Mut.

Hab´ keine Angst, Du hast nichts zu verliern, dann kannst Du wissen, Niete oder Gewinn.

Trau´ Dich und überlege nicht zu lang, Angst ist da ein falscher Untertan!

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In den letzten Monaten hörte ich allzu oft den Satz: „Wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine Neue!“ Eigentlich eine ziemlich einfache Theorie, mit einer sehr einfachen Denkweise.

Wenn ich das jetzt auf mich projiziere, dann würde ich gerne ganz viele Türen meiner Vergangenheit unwiderruflich zunageln. Die neue „Tür“ ist mir noch nicht ganz klar, ich habe vielleicht eine gewisse Ahnung, aber bis diese Tür so einwandfrei ohne knarren sich öffnen lässt, gibt es noch ganz viele Umwege und Stolpersteine zu überwinden.

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Es ist wie es ist, sagt z. B. die Liebe...ist es denn wirklich so einfach??

23.11.17 16:01

Letzte Einträge: Menschen......Seele, Mäuse-Luftwaffe und so ;-), Frühling vs. Herbst und der verwunschene Prinz ;-), Im Auge des Hurricans

bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Helga / Website (23.11.17 16:20)
Liebe Marie,
in Deinen Worten steckt viel Wahrheit, nur manchmal merkt man es nicht. Ich habe alte Türen schon lange vernagelt, nur leider keine Neuen gefunden. Ich hoffe Für Dich, daß es besser kannst als ich.
LG Helga


padernosder (23.11.17 18:08)
Hallo Marie,

wir glauben, wir glauben auch zu wissen - doch jeder glaubt und weiß im Grunde etwas Anderes. Also: Keiner weiß etwas.

Zum Glück wissen wir Menschen nicht wirklich, was ist und vor allem wissen wir nicht, was wird. Jeder neue Tag kann unsere "scheinbaren Gewissheiten" zerstören. Wäre es nicht so, würden wir also "wirklich wissen", dann wäre unser Leben kein angenehmes mehr, denn dann dürften wir z.B. keine Fehler mehr machen.

Unser Tun als Menschen ist immer ein "Versuchen", basierend auf Erfahrungen. Was letztlich wird, wissen wir nicht. Wir hoffen, daß all unser Mühen und Tun etwas Gutes bewirkt. Deshalb haben viele Menschen enorme Probleme mit dem Leben. Sie haben Angst, sind unsicher, trauen sich nicht, etwas zu "wagen", zu "riskieren", denn man weiß ja nie...

Ich wende mich in solchen Fragen immer an Menschen, die klüger sind oder waren als ich. Sokrates sagte: "Ich weiß, daß ich nichts weiß" und Immanuel Kant ergänzte: "Wage es, Deinem Verstand zu vertrauen." Das heißt für mich: "Es gibt in meinem Denken keine Sicherheit, aber es gibt nur eine Möglichkeit, um in der Welt zurecht zu kommen - selbstständig zu denken.

Die Frage, ob mein Denken zu "richtigen" oder "falschen" Ergebnissen führt, stellt sich nicht, sie ist nicht relevant, denn solche "Ergebnisse" zeigt immer erst die Zukunft. "Ich denke, also bin ich" - das ist das Entscheidende, weil es mich vom Tier unterscheidet. Die Tiere denken auch, aber sie dürfen bzw. können dabei keine Fehler machen, weil sie kein "Ich" haben. ;-)

Das Problem ist also das "Ich". Wer glaubt, oder weiß, daß er ein Individuum ist, der muß nicht nach gültigen "Regeln" für alle suchen. Er mag für sich "Wahrheiten" finden, aber die gelten dann eben nur für ihn. Es gibt ganz wenig "allgemein" gültige Wahrheiten. Eine davon ist, daß wir alle mit unvorstellbarer Geschwindigkeit um die Sonne rasen... aber wer glaubt das schon, wenn er z.B. seinen Kommentar verfaßt und auf den Bildschirm glotzt? ;-)


Twity-Autor / Website (23.11.17 21:45)
Hallöchen liebe Marie,

wenn Menschen Trost suchen, verzweifelt sind und Ängste haben, klammern sie sich an solche Denkweisen, Sprüche und an Zitaten, wie du sie im Blog-Eintrag erwähnt hast. Ob sie tatsächlich so eintreffen, sie wahr sind, dies spielt eher eine untergeordnete Rolle. Fakt ist: Sie helfen, trösten und sind eine Art Strohhalm und geben neuen Antrieb und Mut. Denn durch den Glauben daran kann man Berge versetzen! Alleine die Vorstellung, es öffnet sich eine neue Tür, nachdem eine alte zugeschlagen oder zugenagelt wurde, eröffnet neue Chancen auf Gesundheit, Glück, Lebensfreude, Liebe und alle anderen schönen Dinge des Lebens, die man noch gerne teilen und erleben möchte. Und das Schöne daran ist, durch diese neuen Türen geht das Leben für einen persönlich immer wieder weiter, auch wenn es einem vielleicht hoffnungslos erschien. :-) :-)


Faradei (23.11.17 22:09)
Marie, diese deine Gedanken sind unendlich schön, so abgehoben von deiner Kärrnerarbeit um dein Leben.
Bitte um die Zeit in welcher du alleine sein magst! Das ist sehr wichtig (aus eigener Erfahrung)

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