Marie (adel-verpflichtet) "Unser Himmel ist derselbe"
 
 

Der Feind in mir

"Ist die Hoffnung in uns nicht der Regenbogen in unserem Leben? Ohne Anfang, ohne Ende? Ohne Voraussetzungen, ohne Pflichten? Sie wird mit uns geboren und stirbt mit unserem letzten Atemzug. Ohne Dunkelheit, die in manchen Momenten unser Leben streift, würden wir das Glitzern der Sterne nicht erkennen! Und besondere Sterne, vertiefen unsere Hoffnung!"

(Marie L. F.v.D.)

 Erstmal ein wenig Anatomie und Physiologie

Diagnose: Nierenzellkarzinom mit Lungenmetastasen

Meist entsteht ein Nierenzellkarzinom in der Nierenrinde und wächst von dort in Richtung des Nierenbeckens. Der Tumor wächst meist so, dass er das umliegende Nierengewebe verdrängt. Er kann aber auch zerstörerisch in das Gewebe hineinwachsen, dabei die Organgrenze überschreiten und in die Umgebung einwachsen.

So sind die Tumorzellen in der Lage, ins Blut- und Lymphsystem einzudringen. Blut- und Lymphgefäße durchziehen den ganzen Körper, so dass die Tumorzellen darüber transportiert werden und sich in anderen Organen ansiedeln können. Diese Tumorzellansiedlungen bezeichnet man als Tochtertumore oder in der Fachsprache als Metastasen. Besonders häufig entstehen Metastasen in der Lunge, in den Knochen, in der Leber und im Gehirn.


Therapie

Ein Nierenzellkarzinom wird ganz grundsätzlich chirurgisch behandelt. Das bedeutet, dass der Tumor durch eine Operation wenn möglich komplett entfernt werden sollte. Bei einem kleinen Tumor ist es unter Umständen möglich, dass nur ein Teil der betroffenen Niere entfernt werden muss. In aller Regel muss allerdings die ganze Niere mit umliegendem Gewebe und mit dem Harnleiter entfernt werden. Zusätzlich werden die Lymphknoten in der Umgebung zur Sicherheit ebenfalls entfernt.

 


Nach der Operation kommen mehrere verschiedene Therapien zum Einsatz, um unterstützend die Prognose  zu verbessern. Dazu gehört zum Beispiel die Chemotherapie, aber auch die Immuntherapie. Bei einer Immuntherapie werden, ähnlich wie bei einer Impfung gegen Infektionskrankheiten, unschädlich gemachte Tumorzellen aus dem herausoperierten Tumor wieder in den Körper verabreicht. Somit wird er auf die Tumorzellen sensibilisiert, damit sich das Immunsystem besser gegen den Krebs wehren kann. Es kommen zusätzlich auch Medikamente zum Einsatz, welche das körpereigene Abwehrsystem stärken.


"Im Dezember 2016, nach Manifestierung des Primärtumors und der Lungenmetastasen, wurde mir eine erwartet Überlebensdauer von 8-12 Monaten prognostiziert, sollten sich noch weitere Metastasen in anderen Organen finden oder eben die Immun- oder Chemotherapie nicht anschlagen. Diese Pille musste ich erstmal schlucken. Mittlerweile habe ich acht Monate überlebt, die Therapie schlägt an, ich kämpfe noch gegen die Metastasen. Die Prognose steht zur Zeit gut, ich darf auf eine Totalremission hoffen. Glücklicherweise, wurden die Tumore im Anfangsstadium entdeckt. Ein bisschen Glück im Unglück, darf ja auch mal sein!"

Am Montag lief nun also Chemo 3/6. Das übliche Procedere startete am frühen Montag morgen. Erst wurde mir wieder elendig viel Blut abgenommen, um die aktuellen Werte zu ermitteln. Nach knapp zwei Stunden bekam ich dann das ok, dass die Chemo angehängt werden durfte. Und so geschah es dann auch.

Die Übelkeit folgte auf dem Fuße. Diesmal wirklich sehr schnell. Ich kann es schlecht beschreiben, es ist, als würde von der einen auf die andere Sekunde ein Hebel umgelegt werden und genau dann ist eben ganz schnell Schluss mit lustig. Aber darin bin ich ja nun mittlerweile schon gut geübt! Ich müsste eigentlich behaupten, ich bin auf alle Individualitäten vorbereitet. Aber „denkste“ Puppe, es gibt wohl Sachen im Leben, da „kannste“ Erfahrungen haben wie Du willst, es trifft Dich immer wieder unvorbereitet. So eben auch das. Es nervt mich. Kurzum, es war mir einfach nur grottenschlecht und das Erbrechen ist dann noch das Highlight schlechthin. Ich mag es nicht, wenn in diesem „Gemeinschaftsraum“ dann noch fünf weitere Augenpaare mich beim kotzen (sorry) beobachten. Von denen kotzt auch irgendwie keiner, dass ist anscheinend mein Privileg. Sehr zu meinem Unverständnis kommt dann aber auch jedesmal die Frage: "Ist Ihnen schlecht?"

"Och nö, mach´ich nur aus Langeweile, damit die Zeit schneller rum geht!" ;-) Meinen Kopfhörern sei Dank, kann ich mich immer mal "tot" stellen.

Zum Ende der Chemo merkte ich schon, dass ich die kommende Nacht wohl eher nicht alleine zu Hause verbringen würde und sollte. Das Atmen fiel mir zu dieser Zeit schon deutlich schwerer und somit diagnostizierte ich gleich mal selbst ;-), dass die Metastasen mal wieder auf Gegenangriff gingen und gnadenlos rummotzten. Sprich, es bildete sich wieder Flüssigkeit in der Lunge, bzw. im Pleuraspalt. Bis zu einem gewissen Grad ist das zu tolerieren, aber wenn dann so ein Punkt überschritten ist, wird’s doof. Sehr doof!

 

Von dieser Nebenerscheinung hatte ich ja auch eine längere Zeit nun Ruhe gehabt. Aber wäre ja auch wirklich zu langweilig geworden, wenn nicht wieder mal etwas anderes auf dem Plan gestanden hätte. Da diese Sache wirklich wahnsinnig schmerzhaft ist und „atmen“ ja ehrlich gesagt auch schon so eine richtig tolle Angelegenheit ist, wenn es denn funktioniert. ;-) Ganz darauf verzichten wollte ich dann doch noch nicht und mal ehrlich, ich fühle mich schon erheblich in meinem Stolz verletzt, dass diese Minidinger von Metastasen meinen sie wären auf dem Siegeszug. Aber Fehlanzeige, da haben sie in der Tat wohl die Rechnung ohne den Wirt gemacht!

 

 Was sind Metastasen?

Bei einer Metastase handelt es sich um die Tochtergeschwulst eines bösartigen Tumors. Die Zellen eines bösartigen Tumors, also Krebszellen, sind in der Lage, sich aus dem eigentlichen Primärtumor zu lösen (in meinem Fall das Nierenzellkarzinom) und in benachbarte Gewebe und Organe einzudringen. Zellen, die sich auf diese Weise aus dem Zellverband gelöst haben, können über den Blutweg oder über die Lymphgefäße in andere Organe oder Lymphknoten transportiert werden und sich dort ansiedeln. Die Zellen bilden in der Folge an diesen Stellen durch eine Zellvermehrung einen neuen Tochtertumor, also eine Metastase. Unser körpereigenes Immunsystem ist zwar in der Lage, Tumorzellen abzubauen, aber dies ist keine Garantie, dass alle Tumorzellen erkannt und vernichtet werden können. Den Vorgang der Tumoraussaat nennt man Metastasierung. Der ursprüngliche Tumor, von dem sich die Krebszellen losgelöst haben, ist der Primärtumor.

Da das gesamte Blut jedes Mal, wenn es sauerstoffarm aus dem Körper zum Herz zurückfließt, durch das feine Gefäßnetz der Lunge gepumpt werden muss, um mit Sauerstoff angereichert zu werden, siedeln sich die Krebszellen hier sehr häufig an und bilden Metastasen.

 

Primärtumor in der Niere: Bevorzugt für die Metastasenansiedlung sind Lunge, Gehirn, Leber und Knochen.

Somit ging es dann quasi mitten in der Nacht zum Dienstag mal wieder zügig zur Sache. Andere Dinge in der Nacht würde ich jetzt doch als sehr erquickender empfinden, aber ich weiß, ich kann ja nicht alles haben. ;-)

Ich hatte diese Lungenpunktion, bzw. diese Punktion des Pleuraspaltes ja schon so ein paarmal über mich ergehen lassen müssen und war jedes Mal wieder davon überzeugt, was für eine verdammte Scheiße! Beim ersten Mal ;-) bin ich ja noch weitgehenst locker an die Sache rangegangen, wie das eben so ist, bei Dingen, die sich zum ersten Mal ergeben. Entweder wird es dann beim nächsten Mal grandios oder eben komplett Kacke. ;-) Die zweite Variante, war natürlich in dem Fall die einzige Option die es zu wählen gab. Und somit war ich bei diesem aktuellen Ereignis natürlich entsprechend sensibilisiert, von den Punktionen in den Monaten vorher. Allerdings ist das ja auch so, dass ich mittlerweile abwäge, denn Ersticken ist halt auch doof.

 

 

Ja, so eine Pleurapunktion wird sitzend mit aufrechtem Oberkörper durchgeführt. Schwierig, durch die Übelkeit. Husten ist auch nicht erlaubt, da sich dann wiederum ganz schnell ein Pneumothorax bilden kann. Aber es muss halt bei vollem Bewusstsein ;-) durchgeführt werden. Irgendwie habe ich es geschafft, mich nicht zu übergeben und die Sache auch einigermaßen aufrecht sitzend zu überstehen. Die Schmerzen sind ganz klar Scheiße! Es ist einfach nicht zu beschreiben. Ich glaube aber einfach auch, meine Schmerzgrenze selbst, ist mittlerweile sehr niedrig und leider habe ich ja, durch meine „Nierenproblematik“ das Problem, dass nicht alle Schmerzmittel verwendet werden dürfen und somit habe ich da echt die A-Karte gezogen. Hat dann doch immer noch etwas vom wilden Westen, nur eben ohne Whisky! Aber hinterher gab es dann schwach dosiertes Morphium und etwas Diazepam. Somit war erstmal schlafen angesagt. Zumindest hat mir in dem Moment nichts mehr weh getan, mir war nicht schlecht und überhaupt. Scheißegal dann halt. ;-) Jedenfalls bis ich wieder wach wurde.


Letztendlich habe ich es wiedermal überlebt. Und der Preis, wieder ohne größere Probleme durchatmen zu können, einfach unbezahlbar. Das weiß ich auch erst richtig zu schätzen, seit es damit immer mal Probleme gibt.

Das ganze fördert natürlich nicht die körperliche Gesamtsituation. Alleine Aufstehen, Fehlanzeige! Allerdings bin ich so jemand, der sich dann doch wenigstens irgendwie ins Bad kämpft, um eben dort so die üblichen menschlichen Dinge zu verrichten. ;-) Koste es was es wolle, sozusagen. Finden die nicht immer gut in der Klinik, denn bedeutet ja schon zeitlicher Mehraufwand. Zumal ich da auch wirklich zwei Pfleger/Schwestern vollzeitbeschäftigen musste. Letztendlich schleppten sie mich mehr ins Bad, wie ich wohl selbst laufen konnte, aber es gab mir trotzdem das bessere Gefühl. Die Bezeichnung „nasser Sack“ bekam da für mich eine ganz neue Bedeutung.

Aber die Plausibilität, dass eine nötige Eigenmobilisation, die Gesamtsituation im positiven Sinne fördert, liegt für mich einfach auf der Hand. Und ist schon auch so. Nur rumliegen hilft nicht, jedenfalls nicht mir. Mein Blutdruck war noch nie sehr hoch, nun ist er wirklich super niedrig, die Herzfrequenz dazu sehr hoch, womit sich natürlich die Unfähigkeit der eigenen Aufrechthaltung von selbst erklärt. Aber das bessert sich halt nicht vom rumliegen.

   

Am Mittwoch Nachmittag verschärfte sich die Situation wieder, so dass gestern Abend erneut punktiert wurde. Wie schon öfters gesagt, so ein zweites Leben gibt’s eben nicht gratis und schon gar nicht einfach mal so. Das muss ich mir wirklich hart verdienen. Allerdings wollte ich gestern dann auch kein Morphium und auch kein Diazepam mehr. Irgendwann muss ja auch mal gut sein. Ich hab´ dann zwar die ganze Nacht irgendwie darum gemacht, unter anderem das Pflegepersonal bespaßt, da sie mir zweimal das Bett beziehen mussten. Einmal wegen massiven Nasenbluten, als das einigermaßen wieder ging, wurde mir wieder schlecht und ich bekam leider die Kurve nicht schnell genug. Sehr unangenehme Situation. Aber passiert halt.

"Irgendwann kommst Du an so einen gewissen Punkt, da ist Dir nur noch sehr wenig wirklich peinlich, Hauptsache Du überlebst!"

Heute morgen ging es dann so einigermaßen, mein „Sicherheitspersonal“ heftete mir natürlich wieder fest an den Fersen. Aber ich bin heute schon wieder deutlich „stabiler“ unterwegs. Das Frühstück entpuppte sich heute morgen als kleiner Mordanschlag. Durch meine gereizten Schleimhäute, kann ich nur schlecht Schlucken, daher gab es Pudding. Auch wenn ich diesen wohl sowieso nicht runtergebracht hätte, kam mir die Sache doch etwas komisch vor und dieser Pudding entpuppte sich als Walnussgries-Irgendwas! Ich bin schon seit meiner Kindheit extrem gegen Walnüsse allergisch. Ich vertrage wirklich sonst alles, sogar andere Nusssorten, nur eben keine Walnüsse. Die dürfen nicht mal einfach so am Tisch liegen, die Sporen reichen da schon aus, um mich außer Gefecht zu setzen. Das ist allerdings in der Klinik bekannt, steht dick und breit auf meiner Akte und ich erwähne es wirklich jedes mal beim einchecken. ;-) Aber anscheinend wollen die dort meine Reaktion oder meinen Überlebenswillen testen. Nun gut, so etwas sollte eigentlich nicht passieren.

Ich würde mich auch nicht ganz so darüber aufregen, wenn es nicht schon das zweite Mal vorgekommen wäre. Im Dezember bekam ich Weihnachtsgebäck mit dicken Walnüssen darauf vor die Nase gesetzt. Glücklicherweise waren die ja mit dem bloßen Auge zu erkennen. Der Gries-Pudding-Dingsda heute morgen, war da schon etwas heimtückischer und hätte mir echt böse mitspielen können. Und ein allergischer Schock, würde mir zu meinem allgemeinen Glück gerade noch fehlen. Aber mein Überlebenswille hat gesiegt! Yes!

"Manchmal ändern sich Dinge, Situationen und Sichtweisen im Leben. Dies geschieht durchaus plötzlich oder aus einer besonderen Situation heraus. Die Angst etwas falsch zu machen oder etwas falsch zu interpretieren liegt nahe. Doch wenn sich der Weg als richtig erweißt, besitzt genau diese Magie eine heilende Kraft, die über allem steht und es tut so wahnsinnig gut!"

Nach einem sehr angenehmen Telefonat, welches meiner Psyche erheblichen Auftrieb gab, musste ich vorhin zum Röntgen und zum Schädel-MRT. Vor dem MRT war mir schon etwas mulmig. Meine Angst lag darin, dass sich im Gehirn evtl. auch Metastasen gebildet haben könnten.

"Die Eigensenibilisierung, die solch´eine Erkrankung mit sich bringt, ist nicht zu unterschätzen. Sicherlich liegt der Wahnsinn und die Schizophrenie da direkt um die Ecke!"

Seit einiger Zeit, bin ich einfach ziemlich vergesslich geworden. Mir fallen einfach manchmal die einfachsten Dinge nicht mehr ein. Auch fehlen mir manchmal Wörter. Ich kann es schlecht erklären, ich steh´ dann da und zweifele an mir selbst. Und das ärgert mich auch enorm. Meistens fällt es mir dann schon wieder ein, aber dauert einen Moment. Ich glaube aber, dass ich geistig ein wenig unterfordert bin, auch wenn ich viel lese etc., bringt es mir doch nicht mein sonstiges Level zurück. Letzte Woche, als ich sozusagen für eine gute Bekannte Retter in der Not war, war es deutlich besser. Ich versuche mich wirklich mit vielen Dingen zu beschäftigen, damit ich eben „geistig“ weiterhin zu tun habe. Aber anscheinend ist es doch nicht ausreichend. Ebenso habe ich manchmal einen extremen Schwindel, dass ist mal ganz gut, dann wieder kaum zu ertragen und das kommt auch plötzlich. Und meine Augen sind auch nicht mehr so ganz super. Es fällt mir immer mal plötzlich ein Gesichtsfeld aus. Das kann natürlich alles oder nichts heißen. Vieles lässt sich psychosomatisch erklären und wäre wohl auch mehr wie verständlich, aber der Hintergedanke ist eben immer anders. Die Panik und die Erfahrungen der letzten Monate beruhigen mich da nicht unbedingt.

Aber, es ist alles in bester Ordnung in meinem „Oberstübchen“. Ich bin also voll zurechnungsfähig, da ist nichts, was da nicht hingehören würde. Tja, wer hätte das gedacht. Die Bilder wurden eben gleich ausgewertet. Manchmal hat es eben dann doch Vorteile ein VIP-Patient zu sein. ;-)

Speziell wurde noch ein Lungenscreening durchgeführt, um die Metastasen aktuell zu beurteilen. Da sind sie noch, war auch nicht anders zu erwarten. Sie sind ein wenig geschrumpft, nicht viel, aber ein wenig. Die Hauptsache ist, sie wachsen nicht und vermehren sich nicht. Dann läge nämlich die Vermutung nahe, dass ich auf dem falschen Weg bin und das evtl. weiterhin irgendwo der Feind in mir, sein Unwesen weitertreibt. Aber so wie es gerade aussieht, kann ich im wahrsten Sinne des Wortes, aufatmen.

"Diese Resultate habe ich glaube ich zu diesem Zeitpunkt auch dringend nötig gehabt. Nach diesen ganzen Strapazen und der „Folter“, wäre nichts vernichtender, wie ein negativer Verlauf und Befund. Aber ich darf weiterhoffen und es sieht gut aus."


So, nun hoffe ich, dass die nächsten Stunden ruhig bleiben und ich morgen dann nach Hause darf. Denn erholen, hier in der Klinik? Unmöglich! Aber es geht mir seit heute Mittag deutlich besser. Und da ich ja immer versuche, irgendwie optimistisch zu bleiben, kann ich behaupten, die Hälfte des Chemozykluses ist geschafft, nun geht es dem Ende zu.

3.8.17 18:56

Letzte Einträge: Menschen......Seele, Mäuse-Luftwaffe und so ;-)

bisher 11 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mausi / Website (3.8.17 19:34)
Liebe Marie,
dank Deiner Aufklärung blicke ich jetzt bei Dir gut durch und bewundere Dich noch mehr! Bleibe Weiter tapfer, auch wenn alles andere Schei**e ist...
Ich habe dank des Corrisons gestern abend auch nen Durchhänger und möchte streiken.
LG Helga


gebsy / Website (3.8.17 20:54)
Liebe Marie!

Als medizinischer Laie glaube ich, den Ausführungen folgen zu können.
Das Ersticken ist eine unvorstellbare Qual; sie erinnert mich an den Tod am Kreuz ...
Diesen hat JEMAND aus Liebe zu uns auf sich genommen; Dankbarkeit reicht da nicht mehr aus.

Einen zuversichtlichen Verlauf!
gebsy


Maria (3.8.17 20:57)
Liebe Marie,
das, was ich hier heute lese, hört sich wirklich extrem schlimm und furchtbar an, und es tut mir ausserordentlich Leid für dich, dass du solche "Foltermassnahmen" über dich ergehen lassen musst.
Trotz allem bist du optimistisch, stark und hoffnungsvoll - das ist absolut bewundernswert. Hut ab!!
Ich wünsche dir weiterhin den Mut und die Kraft, durchzuhalten, um deiner völligen Genesung entgegen zu gehen.
LG Maria


padernosder (3.8.17 21:26)
Hallo Marie,

Du hast das alles klar und verständlich beschrieben. Aufgrund Deiner "knochentrockenen" Selbstanalyse kann man beim Lesen sogar schmunzeln, denn die sogenannte A-Karte hast ja nur Du gezogen. ;-)

Aber natürlich werden Deine "Wahnsinns-Schmerzen" durchaus deutlich, dennoch überwiegt bei mir als "Leser" das, was Du am Ende sagst: Es geht Dir wieder besser und Du bist auf einem guten Weg. Da könnte man Dich schon mal ein wenig "drücken", vorausgesetzt, Dir bleibt dann nicht gleich wieder der Atem weg. ;-)


Mirco / Website (4.8.17 04:32)
Hallo Marie,

Du hast es auch für einen absolut Ahnungslosen (wie mich), absolut verständlich beschrieben.
Ich hoffe und drücke alle Daumen, dass Du diese Qualen bald überstanden hat und wieder gesund wirst.

Liebe Grüße aus Ningbo und halt die Ohren steif.

Mirco


ide02 (4.8.17 08:57)
Ich bewundere immer wieder deine Kraft, die du irgendwo erholst, egal, was um dich und mit dir passiert. Ich wünsche dir, dass du sie niemals verlierst. Wie auch dein Optimismus und deinen schwarzen Humor.


Indianwinter (4.8.17 13:32)
Liebe Marie,
sehr gut und für den Laien verständlich hast du alles erklärt.
Doch das Wichtigste, du bist stärker als dein Feind, wie es sich hier deutlich zeigt und so wird es auch bleiben.
Ich bin fest davon überzeugt und drücke dir weiter natürlich die Daumen, wünsche dir die Kraft und Zuversicht, damit du auch die nächste Zeit noch so mutig meisterst, bis zu deiner Gesundung!
Ich wünsche dir von Herzen alles Liebe, Indianwinter


pally (4.8.17 20:17)
Guten Abend, Marie,das ist ja ein erschütternder Bericht. Bei all dem was du schon durchgestanden hast, bewundere ich trotzdem Deinen hintergründigen Humor dabei. Aber ohne den würde man vieles auch nicht ertragen können. Ich sehe das genauso. Aber es gibt viele Leute, die können das nicht verstehen. Aber gerade der Humor hilft über viel unangenehmes hinweg. Bleib weiterhin so optimistisch u. (halbwegs) froh gestimmt, dann entspannt sich vielleicht die Lage bald. Ich wünsche Dir jedenfalls die Kraft dazu. In diesem Sinne wünsche ich Dir ein schmerzfreies Wochenende und hoffentlich auch bald mehr davon. LG pally


betoni / Website (5.8.17 08:45)
das ist eine klare beschreibung von deinem leidensweg. ich frage mich, wie schaffst du das?
immer dieses bangen, ist da wieder was und dann das unwohlsein und die schmerzen. du bist sehr tapfer. andere hätten sicher schon aufgegeben.
mach weiter so. ich drück dich ganz doll.
lg renate


Elisabeth (6.8.17 14:38)
Hallo Marie,
die Prognose ist gut, das ist das Wichtigste! Gut, dass Du immer so positiv bist, trotz des ganzen Wahnsinns, den Du da aushalten musst. Denk dran, die Hälfte der Chemo ist geschafft, dann geht der Rest auch noch! Ist ja echt fies, wie schlimm Dich die Chemo immer reinreißt...das war bei mir ja der reinste Spaziergang im Vergleich. Aber irgendwann hast Du's auch geschafft, da bin ich sicher! Alles Liebe, Elisabeth


mausfreddy (6.8.17 15:11)
Hallo Marie!
Wie meine Vorschreiber , möchte ich dir viel Kraft und gute Tage wünschen. Die Hälfte hast du geschafft. Ablenkung und etwas positive Lebensumstaende wünsche ich dir auch.
L.G.mausfreddy

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